Montag, 24. Juli 2017

Rezension: Akihisa Ikeda: Rosario + Vampire Season II Band 09

Cover: Akihisa Ikeda
Rosario + Vampire
Season II Band 09
Verlag: Tokyopop
Nachdem im achten Band Mokas Origin Story formuliert wurde, wird in Band 9 jetzt der Plot neu aufgerollt. Es kommt, wie es so typisch ist, zum großen Kampf. Wenn auch eher zwischen dem Unbesiegbarem des Ostens und Akua, der allerdings in einem gewalltigme Patt endet, an dessem Ende sich Moka mit einer gewaltigen Migräne „gesegnet“ in die Gewallt ihrer Halbschwester übergibt. Es folgt ein Abgang mit dem Luftschiff.
Der Rest der Clique Rund um Tsukune will natürlich Moka wieder befreien und bekommt wiederwarten eine kleine Hilfestellung von einem alten Bekannten, der ebenfalls einen Fairy Tale hintergrund hat, allerdings einem anderen Zweig angehört als Akua. Jetzt ist dummerweise im letzten Band auch offenbart worden, dass Tsukune eigentlich nur Gefühle für Moka hegt, dass einige wenige Individuen in des Harems nicht ganz so gut aufgreifen. Jetzt geht es letzten Endes darum das Teenie-Drama noch ein wenig zu perfektionieren, wei man so schön sagt. Und deshalb wird nochmal Tsukunes Ghoul-Problem aus der Mottenkiste geholt und für Kurumu ein paar neue Beweggründe, die sehr stark an eine Obsession erinnern formuliert.

Wir sind wieder mal in einem Band der Sorte „Zwischendurch“. In der Geschichte werden ein paar noch bislang lose Fäden aufgegriffen und angefangen neu verknüpft zu werden. Es ist klar, dass man in diesem Text eher oberflächlich einen Plot schreibt, der eindeutig Vorhersehbar ist. Es geht darum mehr Kraft zu erlangen, um auf dem Weg jemanden zu besiegen, der als unbesiegbar präsentiert wurde. Und genau deswegen führt man eine Geschichte ein, in der es darum geht, wie man mehr Kraft erlangt, um einen verzweifelten Kampf zu führen. Das das Ganze dabei natürlich so unglaublich schlimm Abgedroschen ist, brauche ich wohl gar nicht zu erwähnen. Vor allem hier bemerkt man, dass die Serie ursprünglich für ein sehr junges Publikum verfasst wurde.

Fazit


Der Band ist Nett. Nicht überragend, aber nett. Es ist dieses typische seltsam verquere Form von oberflächlichkeit, die entsteht, wenn man bemerkt, dass etwas nicht ganz so funktioniert, wie man es sich gerne wünscht und deswegen ein Projekt vollsätndig aufboren und mit deutlich mehr Hintergrund versehen muss. Außerdem bin ich mir nicht ganz sicher, wie man Akuas Motive letzten Endes deuten soll. Es ist jedenfalls alles von der Art her irgendwie bescheuert aufgebaut. (Und ich erwarte im Moment eher, dass es langfristig eher schlimmer wird. Aber besser? Das muss man wohl abwarten.)

Montag, 17. Juli 2017

Rezension: Kai Meyer: Die Krone der Sterne [Kindle-Edition]

Cover: Kai Meyer
Die Krone der Sterne
Verlag: Fischer Tor
Hey… ein wenig Space Opera-Artige Lektüre, dachte ich, als ich das erste mal von diesem Buch hörte.

Die Krone der Sterne dreht sich um Iniza Talantis, eine junge Baroness, die nach diversen Tests auserwählt wurde, als eine Art Faustpfand, eine sogenannte „Braut“ ihres Klusters im Weltraum (den sogenannten Baronien) der Gottkaiserin des Reichs von Tiamande zugeführt zu werden. Dann gibt es da noch Glanis, seines Zeichens Hauptmann und heimlicher Geliebter von Iniza, der mit ihr einen Plan ersponnen hatte, von dem Schiff zu fliehen, dass die junge Baroness nach Tiamande bringen soll. Und dann kommen im weiteren Verlauf der Handlung noch Kranit, der als „letzter Waffenmeister von Amun“ bezeichnet wird und Shara Bitterstern, eine „Alleshändlerin“ mit kurzer Lunte die eigentlich nur ihr Raumschiff nach entbehrungreichen zwei Jahren in einer Strafgefangen-Kolonie wieder haben will, hinzu. Diese Quartet aus seltsamen Individuen, die allesamt teilweise zueinander wiedersprüchliche Ziele verfolgen werden in einen Plott geworfen, in dem es eigentlich die ganze Zeit nur um die Erfüllung von irgendwelchen Träumen geht. Das ist allerdings der eher Nebensächliche Teil.

Wovon dieser erste Band lebt ist viel mehr die Andeutung des sehr umfangreichen Universums und des Hintergrundes, der überhaupt erst dazu geführt hat. (Und der im Verlauf dieses ersten Bandes wenn überhaupt nur angedeutet wird.) Die Grundlegende Macht stellt das Reich von Tiamande dar. Dieses wird, wie Angedeutet, von einer Gottkaiserin regiert. Aber die entscheidende Symbolik sind viel merh die s.g. Kathedralen: Riesige, scheinbar aus unterschiedlichen Raumschiffen zusammengeschweiste, fliegende Festungen, deren Oberfläche von Unzähligen überlebensgroßen Statuen übersäht sind, die für längst vergessene mythologische Figuren stehen. Das innere dieser Kathedralen wird von zwei Fraktionen bedient: Den Paladinen, welche Fußsoldaten des Hexenordens von Tiamande sind und den Mitgliedern des Hexenordens selbst: Eine technik-feindliche Sekte, deren Mitglieder allesamt weiblichen Geschlechtes sind und ein weit entferntes, schwarzes Loch anbeten, dem zu Ehren ein jedes Mitglied des Ordens ein Auge chirurgisch entfernen ließ, um eine symbolische Darstellung dieses kosmischen Phänomens darzustellen.
Dann gibt es die Andetuung, dass vor hunderten von Jahren eine Galaxisumspannendes Reich von Maschienen-Wesen erobert wurde, die scheinbar nur den Haß auf alles organsiche Kannten und ihre Schöpfer auslöschten. In letzter Konsequenz aber von den Hexen besiegt wurden, die seitdem jeglichen technischen Fortschritt unterbinden. (Die direkte Folge daraus ist, dass jedes betriebsbereits Raumschiff ebenfalls Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausende alt ist. Und stellenweise macnhe Personen auf das Alter einzelner Komponenten ihrer Schiffe besonders stolz sind.)
In diesem Chaos rebellieren Piraten als einzige Macht gegen den Hexenorden auf, der nichts weiter als eine weitere Tyrranei zwischen den Sternen darstellt, die eine andere Tyranei abgelöst hat. Und es gibt unterschiedliche religiöse Fragen, die in irgendeiner Weise immer wieder auf einer anderen Ebene die Frage nach der vermeitlich richtigen Idiologie stellen und dabei das Universum auf einer scheinbar anderen Ebene interpretieren: Die einen Magisch, die anderen in einem geringen Maße Wissenschaftlich. (Wobei jede Seite scheinbar nur Gerüchte über die jeweilige Position der jeweils anderen hat.)

Und da kommen wir dann zum Kern der ganzen Geschichte: Die Krone der Sterne betreibt ersteinmal so etwas wie Worldbuilding. Und zwar wird hier über das Stilmittel des Gerüchtes ein ganzer Haufen Exposition betrieben. Im Kern ist das aber etwas ganz anderes: Wenn man Meyers Alter mit einberechnet ist er mit einer ganzen Menge an Filmen und Geschichten groß geworden, die irgendwo hier vermutlich ihren Konterpart gefunden haben: Ich lese hier irgendwie stellenweise Andeutungen Star Wars und Kampfstern Galaktika. Eventuell auch ein wenig Terminator und andere, ähnliche popkulturelle Phänomene, die Kindeheit und Jugend von Menschen geprägt haben, die in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts groß geworden sind. (Technisch betrachtet haben wir hier also so etwas wie die ganzen Italo-Trash-SciFi-Filme, die auf der Star Wars Welle in den 80ern geschwommen sind vor uns. Nur anders.)
Insofern macht die bereits angedeutete Exposition in dem Bereich sehr viel Sinn. Wir haben hier einen Haufen halbwegs vertraut wirkender Puzzlestücke, die zueinander entweder im Wiederspruch stehen, oder bei der bereits aufgebauten assoziation eventuell eine andere Bedeutung bekommen. In diesem Buch geht es also ersteinmal um eines: Eine Form von Wissen aufzubauen, das dazu führt, dass die ganzen vertrauten Elemente in dem neuen Licht erscheinen, das einen eigenen Sinn ergiebt.

Womit wir zum Stil kommen: Ich weiß nicht, wie Kai Meyer normalerweise schreibt. Technisch liest sich die ganze Geschichte irgendwie holprig. Die einzelnen Szenen klingen stellenweise wie eine Aneinanderreihung von einzelnen Momenten, die einfach so zusammenkommen, ohne dabei immer eine besondere Bedeutung haben. (Oder halt eben jeweils für sich stehen.) Das kann eine absichtliche, stilistische Wahl sein. Wenn man die Art der Geschichte betrachtet könnte es sich dabei tatsächlich um den Versuch handeln entsprechende Erzählweisen zu immitieren, wie sich für die entsprechenden Geschichten typisch sein könnten. (Auch wenn hier die eigentlich zu erwartende „Heldenreise“ gefühlt irgendwo ausbleibt. Wir haben hier eher eine ganze Menge einzelner Anti-Helden, die sich häufiger Gegegenseitig „auf Maul“ geben.) Und die Geschichte lässt einen unbefriedigt zurück, weil sie so aufgebaut ist, dass sie scheinbar eine Fortsetzung automatisch verlangt. (Es bleibt also abzuwarten, ob Meyer hier weitere Bände folgen lässt.)

Fazit

Was soll ich zu diesem Buch also sagen: Wir haben hier eine ganze Menge Seiten voller Handlung, die ich eigentlich mögen möchte. (Ich kann auch nicht so ganz den Finger drauf halten was es ist: Aber irgendwie gefällt mir einiges Stellenweise dann doch nicht.) Das Ganze ist durchaus Lesbar, keine Frage, aber halt eben dann doch nicht bis zum Schluß immer „berauschend“. Es fehlt irgendwo der intrinsische Witz. Vor allen Dingen: Wäre das hier ein Computerspiel könnte man die bekannte Floskel: „Genrefans können unbedacht zugreifen, alle anderen spielen Probe.“ verwenden und würde damit noch nicht mal lügen. Das Buch kann nicht wirklich packen, aber es lässt einen dann trotzdem auf diese unglaublich unebfriedigende Art zurück, bei der man da sitzt und sich fragt, ob dass jetzt wirklich schon alles gewesen sein soll.

Wie gesagt: Es bleibt abzuwarten, ob hier ein weiterer, zweiter Band erscheint. (Und vor allen Dingen, ob der etwas mehr tiefe in die eigentlich Handlung bringt. Für den Augenblick wissen wir nach diesem Band zumindest, wie diese neue Welt eines eigenen Space-Märchens zu funktionieren scheint.)

Montag, 10. Juli 2017

Vampire im wirklichen Leben [Karneval der Rollenspielblogs]


Erinnert ihr euch noch an die ungewöhnlich bunt angestrichene, irgendwie an griechische Statuen erinnernde, großbrüstige Venusfigur auf dem Hinterhof des Erbdrostenhofs in Münster? Nein?
Nun: Dann seid ihr eindeutig nie Mitglieder der münsteraner Vampire Live Domäne „Chronik Schattenspiel“ gewesen. Innerhalb dieser speziellen Interpretation von Münster in einer Welt der Dunkelheit kam es zu einem Ereignis, dass dafür verantwortlich war, dass eine entsprechende Statue aus weißem Mamor auf dem Hinterhof des Erbdrostenhofs geparkt wurde, was wiederum dafür sorgte, dass zwei ehemalige Ventrue-Ghulinnen in einer Nacht-und-Nebelaktion unter Aufsicht ihres malkavianischen Herren eine korrigierende Anpassung nach historischem Vorbildern durchführten.

Der Grund, warum ich diese kleine Anekdote aus den Analen meiner langjährigen Laufbahn als Malkavianer mit kunsthistorischem Hintergrund zum besten gebe ist der diesmonatige Karneval der Rollenspielblogs. Der gute Thilo von der Nerd-Wiki will also was über das Rollenspiel im wirklichen Leben hören? Das kann er haben.
Live-Rollenspiel hat ja diesen kleinen Vorteil, den wir im Zusammenhang des Pen&Paper-Hobbys normalerweise in dieser Form nicht haben: Die Charaktere werden von den Spielern in ihrer performativen Art und reinen Körperlichkeit dargestellt. Spontan und in reiner Improvisation.
Unter regulären Bedingungen heißt das aber auch: Die Mitglieder der Domäne treffen sich einmal im Monat, um Vampire zu spielen. An einem Ort, der über die Kontakte der jeweiligen Mitglieder der Domäne organisiert werden kann und der dann meistens etwas anderes darstellen muss. (Vom bereits erwähnten Erbdrostenhof hatten wir dabei auch noch gelegentlich einen Saal des Hotels Kaiserhof oder die fiktive Lokalität Namens „Crokodile“.) Dieses „So tun als ob“, welches ja in vielerlei Hinsicht tatsächlich den Kern unseres Hobbys darstellt funktioniert natürlich so lange, wie man sich nur unter sich befindet.

Jetzt kommt allerdings noch eine Kleinigkeit hinzu, die Münster ausmacht: Die Stadt hat nicht nur eine weltberühmte Kunstakademie, die regelmäßig Studenten aus Korea anzieht und eine alle zehn Jahre stattfindende, die ganze Stadt umschließende Ausstellung, die international im selben Atemzug mit der Dokumenta in Kassel und der Bienale in Venedig genannt wird. (Und zufölligerweise dieses Jahr wieder die Leute in Scharen gen Münster pilgern lässt.) Nein: Einmal im Jahr findet eine große „Nacht der Museen“ statt. Innerhalb eines festen Zeitraumes der sehr spät anfängt und noch viel später aufhört sind beinahe sämtliche Museen & Galerien kostenlos der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. (Und das Picasso-Museum deswegen überrannt.)

Jetzt muss man sich der Logik hinter Vampire stellen: Eine der grundlegend wichtigsten Überlebensregeln ist die Maskerade. Wer dagegen verstößt ist so schnell Tot, dass er nicht mehr großartig „Kain“ schreien kann. Darauf aufbauend ist fürs Vampire Live die Nacht der Museen also eine unglaublich spannende Möglichkeit für eine sehr spezielle Übung in Maskerade: Die jeweiligen Spieler sehen sich dazu gezwungen, sich mit den jeweiligen Exentriken ihrer jeweiligen Charaktere innerhalb einer wirklichen, uneingeweihten Umgebung darzustellen. (Und das kann durchaus zu einigen kuriosen Ergebnissen führen.)

Ich will jetzt natürlich nicht leugnen, dass wir - zumindest solange die einzelnen Mitglieder ihren Wohnort innerhalb Münsters hatten - uns auch so regelmäßig außerhalb des monatlichen Treffens auch einfach so Nachts auf der Straße getroffen haben, um Vampire im kleinen Kreis zu spielen. Aber gerade die komplette Domäne auf einmal zusammenzutragen ist dann doch nochmal etwas ganz besonderes. Da sind dann die beiden Ahnen, welche ihr jeweils komischen Verhaltensweisen besonders in den Vordergrund stellen. Der Malk, dem man auf keinen Fall losen Papierblätter in die Hand drücken darf und irgendwo dazwischen alle anderen versponnenden Personen in ihrer jeweils auffälligen Kleidung. Und die Frage, die sich dabei stellt ist immer: Fällt so etwas auf?
(Die Antwort, die wir irgendwann mal aus einer anderen Quelle erhalten haben, lautet „Ja!“.)


Insofern ist es also durchaus ein spannender Ansatz, ein wenig wirkliches Leben ins Live zu bringen. (Man muss dann nur den entsprechenden Ort und Platz haben, um damit zu experimentieren… und man sollte es natürlich nicht eskalieren lassen.)

Montag, 3. Juli 2017

Rezension: Akahisa Ikeda: Rosario + Vampire Season II Band 08

Cover: Akihisa Ikeda
Rosario + Vampire
Season II Band 08
Verlag: Tokyopop
Ich nehme alle szurück un dbehaupte das Gegenteil: Wenn ich sagte der letzte Band sei nur eine Zwischensequenz um den Zeitrahmen zwischen zwei Ereignissen zu erschaffen, habe ich wohl ein klein wenig untertrieben. In Wahrheit stellt der siebte Band die Grundlage, welches das komplette Fundament der bisherigen „Rosario + Vampire“-Serie auf den Kopf stellt. Es wir nämlich nicht nur ein vertiefter Einblick in die Erinnerung von Vampir-Moka gegeben, die eigentlich vollständig versiegelt durch die Gegend läuft. Es wird hier eine vollständige Origin-Storyline für beide Mokas inklusive der Akashia-Familie durchgerockt, während in der „realen Welt“ ein überfall einer verfeindeten Mafia-Familie auf das Wong-Anwesen stattfindet. Angeführt von niemand anderem als Mokas Halbschwester Akusa Shuzen, die absolut niedrigste Motive hegt. (Die in ihrer Natur vollständig verwirrend sind.)

Was man in dem Band erfährt ist sozusagen die neue Grundlage, auf der vieles aufbauen wird, was vermutlich zum Zeitpunkt der ersten Season von Rosario + Vampire noch gar nicht angedacht war. Das Setting einer losen Teenie-Komödie mit Ungeheurn und Monster-of-the-Week-Episoden entwickelt sich hier entgültig zu etwas mit deutlich mehr Drama. Die genaue Richtugn dabei ist zwar noch nicht ausformuliert (zumidnest sieht es so aus), jedoch werden durch die Halbschwester von Moka ein paar Hinweise gegeben, was jetzt das Thema sein wird. (Es ist nicht so weit von dme entfernt, was wir bislang hatten, wenn mal sowas wie ein Metplot um rebellische Figuren jenseits irgendwelche Schuhl-Rowdies präsentiert wurden. Nur das die Bedrohung auf der angewandten Skala nicht merh abgebildet werden kann. (Es gibt also eine ganze Menge Forshadowing hier. Zumidnest wenn es darum geht, was eventuell in der weiteren Zukunft Thema werden könnte.)

Fazit

Eine Äußerst interessante Geschichte, die jetzt zum ersten mal bewusst Moka in den Vordergrund der ganzen Geschichte stellt. (Als währe sie nicht bereits von Anfang an als das zentrale Element der Serie aufgestellt gewesen.) Die Erzählung ist schön, wenn auch extrem düster und mit Akua wird eine irgendwie sympathische Psychopathin eingeführt.

Vor allen Dingen ist die hier präsentierte Story wieder deutlich interessanter, als der Krmapf, der der vorausgehende Band war.

Dienstag, 27. Juni 2017

Von den Ruinen eines Beitrags [Karneval der Rollenspielblogs]


Ruinen, Ruinen… der Karneval der Rollenspiele diesen Monat raubt mir gerade den letzten Nerf. Nachdem mir nämlich letzten Monat im Grunde die Situation auf der Arbeit die Zeit geraubt hat, einen entsprechenden Artikel über den Lebensraum von Spielercharakteren zu verfassen, will ich zumindest dieses mal wieder mitwirken (und mir ist bewusst, dass ich für meine übliche Taktung bereits im Verzug bin… die zweite Woche in Folge.)
Und ich muss ehrlich sagen: Für den Augenblick stehe ich da ein wenig Ratlos, wie ich mit dem Thema umgehen soll. Normalerweise ist meine Vorgehensweise am Anfang meistens sehr assoziativ geprägt, einige Ideen kommen zusammen, springne heir und da hin… und diesmal bin ich eigentlich nur am rumgooglen und hänge in Erinnerungen an meine Kindheit fest, die mich und meinen Vater gerne mal an diverse Flüsse in in Deutschland geführt haben, um Burgen zu besichtigen. Den Anfang machte dabei ganz explzit Burg Drachenfels, bei der es sich tatsächlich um eine Ruine handelt, nur um dann über die nicht so verfallenen Burgen Katz und Maus zu stolpern (deren Burgbesitzer wohl doch nicht so ganz verfeindet waren, wie es der Name eigentlich vermuten ließe), während ich überlegte, welches Burg-Museum es eigentlich war, in dessem Folterkammer ich damals ein bisschen was über die entsprechenden Werkzeuge erfahren hatte, nur um dann bei Loreley-Felsen zu landen, wo ja dem romantischen Kunst-Sagen nach eine sirenenartige Nymphe den Schiffsführern den Kopf verdrehte und diese dann ihr Schicksal in den Riffen rund um den Felsen ihr Schicksal fanden. (Weswegen das Flussbett des Rheines auf dem Grund von Schiffswracks – also Ruinen im übertragenen Sinn – geradezu gesättigt sein müsste.)
[Nicht zu vergessen, dass da auch noch die Schandstrophen aus der Studenten-Zeit meines Vaters in meinem Kopf rumgeistern, welche das Lied der Loreley ergänzen. Ganz wichtig dabei die Ergänzung zur Vorletzten Strophe: „Und da macht er falsche Schritte, und da saust er in die Tiefe. Und das war ihm recht geschehen. Denn was hat so ein Lausebub auch nach dem Frauenzimmer zu sehn?“]
Und genau das ist jetzt auch gerade irgendwie die Krux bei der ganzen Sache: Ruinen sind für mich nicht unbedingt Orte des Abenteuers, sondern lediglich Kulissen. (Unglaublich spannende Kulissen, wenn man sich mal vor Augen hält, was man in der Realität in der heutigen, sehr touristisch Aufbereiteten Ära solcher verfallener Gebäude dort „erleben“ kann. Aber nichts desto Trotz muss ich diesen sehr speziellen Punkt festhalten: Sie sind nichts weiter als all zu offensichtlich dahingepinselte Hintergrundwände im Theater, die man braucht, um zumindest symbolisch Angedeutet festzuhalten, dass die Handlung „irgendwo“ passiert. Ich glaube, dass das auch der Grund ist, warum in verschiedenen, moderneren Inzenierungen verschiedener klassischer Theaterstücke die Bühnenarchitektur – soweit wir hier von im Fernsehen übertragenen Stücken reden – weitestgehend reduziert wurde. Soweit, bis kein Ort, sondern nur noch Handlung übrig blieb. Das ist natürlich ein Umstand, den viele Personen dann natürlich nicht mochten und die pompösen Inszenierungen in klassischen Kostümen herbeiflehten.) Wie auch immer, ich schweife ab.
Der Grund warum ich Ruinen als so dermaßen losgelöst von Möglichkeiten betrachte hängt vermutlich tatsächlich damit zusammen, dass jegliche Handlung, die innerhalb eines solchen Gebäudes stattfindet, nicht länger der Funktion des ursprünglichen Gebäudes entsprechen kann. (Vergleichbar mit der Höhle von Lascaux, deren Wandmalereien wir ja in diesem Fall als Hinterlassenschaft ihrer Kultur betrachten, deren genaue Bedeutung innerhalb dieser Kultur wir aber auch nur bestenfalls erahnen können.) Und das macht halt eben auch, wenn wir uns die gesamte Pop-Kultur mal ansehen, zu großen Teile bestimmte Dinge aus: Ruinen werden für neue Zwecke genutzt und nur ganz selten erfährt man darüber hinaus, dass diese Verwendug eventuell mehr Schaden als tatsächlichen Nutzen mit sich gebracht hatte. (Ein konkretes Beispiel sind da mMn die Tempelruinen von Yavin IV aus Star Wars IV – A new Hope. Zumindest hat sich im – mittlerweile traurigerweise zu den „Legends“ degradiertem – expandet Universe herausgestellt, dass die Rebellenallianz zu diesem Zeitpunkt ihren geheimen Stützpunkt ausgerechnet inmitten eines Mausoleums eines dunklen Lords der Sith errichtet hatte. (Das kann man innerhalb der Comic-Geschichten rund um die „Exar-Kun-Kriege“ nachlesen, sowie in der Jedi-Akademie-Trilogie von Kavin J. Anderson.)
Der Punkt bei dieser Sache ist, dass der spannenste Moment „mit Ruinen“ in meinen Augen einfach immer dieser Augenblick wäre, wo plötzlich eine bis dahin unbedachte Wahrheit ans Licht tritt und alle beteiligten sich denken müssten „Au fuck: Wir sind gefickt!“ (Und da währen wir dann auch plötzlich irgendwie bei einem sehr aktuellem Thema unserer Zeit, nämlich der Frage nach dem nachhaltigem Umgang mit dem Umgang mit atomaren Abfällen.)
Wir kennen ja jetzt alle hier hoffentlich noch die Zeichentrickserie der „The real Ghostbusters“, welche im Keller ihrer alten Feuerwehrwache eine sogenannte „Containment Unitaufgestellt hatten, in der sie ihre entsprechend eingefangenen Geister einlagerten. Meine überlegung dabei wäre jetzt, dass eine entsprechende Ruine das selbe Problem in Grün nur auf einer anderen Skala darstellen würden. Also ein einst gewaltiger Tempel, dessen Mauern tatsächlich nur dazu dienten die Essenz von etwas für immer zu verschließen. Allerdings waren die Erbauer dieser Anlage auch nicht so dumm anzunehmen, dass sie ewig existieren könnten, um diesen Ort zu bewahren. Also wurde als zusätzliche Abschreckung das gefährlichste Wesen mit der längsten Lebenszeit im inneren dieser Mauern auf ewig angekettet.
In der Gegenwart ist diese Wesenheit jetzt tot, der Tempel selbst bereits vermeitlich zerfallen, aber seine eigentliche Funktion übernimmt er immer noch. Nur das sich rund um das Skellet einer als Mittlerweile ausgestorben geltenden Monsterart jetzt ein gefährlicher Kult gebildet hat.
Soweit so gut: Wenn jetzt durch irgendeinen dummen Zufall genau das Element ins Spiel gebracht wird, welches den Schlüssel zum magischen Schloß dieser Ruine darstellt (und das kann noch so absurd sein: Von tropfemdem Vanille-Eis über dem Blut einer Jungfrau bis zum Urin des Sohns von einem Werwolf und einer Tieflings-Schurkin, der in einer Vollmondnacht vergossen wird, ist da erstmal alles denkbar) könnte man auf diesem Weg die Hölle losbrechen lassen und entweder sind die vermeitlichen Helden in dieser Konstellation damit beschäftigt zu fliehen oder aber eine Lösung aus den Echos der Vergangenheit zu finden, wie man die sich in Stufen aufbauende und bemerkbar machende Gefahr eventuell doch nochmal verhindern kann.


Zumindest wäre das bereits alles, was mir gerade spontan einfiele, was man aus dem Thema Ruinen eventuell noch herausholen kann. Andere mögen mir dabei vollkommen wiedersprechen.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Rezension: Akhisa Ikeda: Rosario + Vampire Season II Band 07

Cover: Akihisa Ikeda
Rosarion + Vampire
Season II Band 07
Verlag: Tokyopop
Ich bin mla wiede rdazu gekommen, ein paar Ausgaben von Rosario + Vampire durchzugehen. Wo der letzte Band aufhörte, nämlich mit der Verwunderung darüber, dass sich „Vampir-Moka“ nicht wieder in die Moka-chan zurückverwandelte, nachdem sie einen Tag über unversiegelt durch die Gegend lief, fängt der siebte Band jetzt wieder an. Und zwar mit der offenbahrung der beiden Wong-Geschwister, dass sie bereits erkannt haben, dass das Siegel an Mokas Hals durch die lange Zeit des „Offenstehens“ mit einem mal große Beschädigungen weit jenseits des normalen reparierbaren erlitten hat. (Scheinbar ist das Siegel ausgeleiert.)
Da dummerweise nru eine einzige Person sich anbietet, diesen Schlamassel wieder gerade zu rücken, nimmt die Klicke das Angebot der Wongs doch noch an, gemeinsam mit ihnen nach China zu fliegen um dort den „Unbesiegbaren des Osten“ zu begegnen. Jenseits der Tatsache, dass dieser Trip für die meisten die erste Möglichkeit ist, überhaupt eine Landesgrenze zu überschreiten, stoßen sie immer wieder auf Fairy Tails spuren, die ein ungewöhnlich starkes Interesse an Vampir-Moka zeigen. (Nicht zuletzt, weil ein zweiter Handlungsstrang offenbart, dass ausgerechnet Mokas Familie mit einem mal eine vollständige Unterstützung von Fairy Tail offenlegt.)

Ich habe schon häufiger geschrieben, dass es gerade bei solchen längeren Manga-Serien immer wieder „Zwischengeschichten“ gäbe, die einen von zwei Faktoren erfüllen: Entweder wird das Setting aufgebohrt und um neue Elemente ergänzt, oder man braucht ein wenig Füllmaterial, bis die nächste Katastrophe eingtritt. Dieser Band liest sich in vielen Bereichen so, als würde er tatsächlich beide Faktoren gleichzeitig erfüllen müssen. Zum einen wird erklärt, aus was die Wong-Familie sich zusammensetzt. (Ebenso wie mit dem „Unbesiegbarem des Ostens“, einem kleinen, notgeilem Komik-Relief mit Cosplay-Fetisch, ein weiterer der „drei Könige des Jenseits“ präsentiert wird, von denen wir bislang nur den Direktor der Yokai-High kannten. (In diesem Fall wird außerdem offensichtlich, dass man einen starken Kontrast zu diesem eher finster Wirkendem Charakter schaffen wollte, der zwar ebenfalls einen gewissen Humor ausstrahlte, der allerdings deutlich bitterer ist.) Und über das Stilmittel des Rückblicks wird außerdem noch die Geschichte von Mokas Familie erzählt, die bislang auch eher unklar definiert wurde. Allerdings erfahren wir hier auch nur, dass die Shuzen-Familie aus wesentlich mehr Halbgeschwistern besteht, als bislang angenommen.

Der Band ist insofern nicht uninteressant zu lesen, funktioniert sogar innerhalb des neuen Ansatzes, der mit der „Season II“ angestoßen wurde, relativ gut. Allerdings muss man hinzufügen, dass der unüberwindbar platte Humor mit dem ständigen, für die Serie typischen, sich irgendwie ständig marginal steigerndem Gewaltgrad etwas seltsam ist. Hier wird nicht direkt die normalerweise typische „Monster of the Week“-Beseitigung in beiden Geschichten angegangen (auch wenn diese natürlich ebenfalls forhanden ist), allerdings haben wir dafür die überdrehte Teenager-Variante des üblichen „Don‘t Split the Group“, weil sich irgendjemand ein wenig Spaß gönnen wollte.

Fazit


Durchaus Lesenswert, aber eher auf niedrigem Niveau. Es passt in die Serie als Gesamtgeschichte, ist dabei aber einer der bislang schwächsten Bände.

Montag, 12. Juni 2017

Rezension: Freitag der 31 (Hack/Slash Band 03)

Cover: Freitag der 31
(Hack/Slash Band 03)
Verlag: crosscult
So, ich greife gerade aus unterschiedlichen Gründen ein paar Serien wieder auf und versuche die dann auch hier im Blog weiter zu besprechen. Mit dem als „Freitag der 31“ bezeichnetem dritten Band veränderten die Macher hinter den Geschichten rund um Cassie Hack langsam aber sicher ihre bis dahin beibehaltene Erzählweise. (Unrsprünglich war Hack/Slash eine Aneinanderreihung von Mini-Serien, nicht mehr als 2 oder 3 US-Comichefte lang. Das wurde beigelegt, als mit Hack/Slash The Series eine fortlaufende, mehr oder weniger stringente Erzählung aufgebaut wurde.)

Doch das ist nur der zweite Teil dieses dritten Bandes. Den Auftackt macht dabei macht ein weiteres Gesicht aus den späten 80ern, dass zwar grob in das Slasherbild von Hack/Slash hineinpasst. (Ich hatte in meiner ersten Rezension bereits Kritisiert, dass Slasher hier zu Untoten umgedeutet werden. Und das alles nur, um die Thematik des Tötens von eigentlich „nur“ psychisch gestörten, hochgefährlichen Individuen besser rechtfertigen zu können.)

In der Geschichte „Hack/Slash vs Chucky“ wird die Geschichte rund um Spring Break aus dem ersten Band noch einmal aufgegriffen, indem die Täterin dieser Geschichte, Laura, als schwerverwundete Person mit hochgradigen Verbrennungen Cassie und Vlad auflauert und mit Hilfe eines magischen Amulettes einen Körpertausch durchzieht, so das ihre Persönlichkeit im Körper von Vlad steckt und Vlad in der verbrannten Ruine, die einst Lauras Körper war.
Wie sich herausstellt hatte Laura diesen Trick aber nnicht allein gelernt (respektive in einer Bibel als Randkommentar gefunden) sondern bediehnte sich heir der Macht von niemand anderem als Charles Lee Ray, in der Popkultur besser bekannt als „Chucky: Die Mörderpuppe“. (Den sie natürlich hintergangen hatte, nachdem sie gelernt hatte, was sie lernen musste.)
Natürlich sind das beseelte Stück Plastik jetzt auf Rache und auf diese Weise kommt es zu einem – man möchte fast meinen verhängnisvollem – Bündnis zwischen der „Slasher“-Puppe und der Slasherjägerin. Problematisch ist nur, dass Laura letzten Endes ihre Rache an Cassie nicht darauf reduziert hatte, Vlads Körper zu stehlen, sondern dass sie ein Exempel statuieren will, dass jede Person mit einschließt, der Cassie in den vorausgegangenen Bänden geholfen hatte. (Und natürlich verspricht Cassie, dass sie Chucky nur dabei behilflich sein wird, zu sterben.)

In der hier abgebildeten ersten Geschichte aus „Hack/Slash: The Series“ geht es im Grunde darum eine ganze Menge Worldbuilding zu betreiben, dass bis dahin eigentlich ausgelassen wurde. Hier wird die Figur der Cassie Hack noch einmal aufgdröselt, während sie von einem gehäuteten Psychologen malträtiert wird und zum anderen werden im Anschluss ein paar Figuren eingeführt, die langfristig für die Serie von Bedeutung sein werden. Die Basis dieser Geschichte könnte nicht Klischeemäßiger sein: Ein erfolgloser Hairmetal-Musiker versucht sein Karriere einen Anschub zu geben,indem er seine Seele dem Teufel verkauft. Als Gegenleistung muss er regelmäßig Jungfrauenopfer bringen. (Wobei der Rest seiner Band untote Puppen in Transportkisten sind. Die mussten nämlich zuerst dran glauben.) Das hier ist eigentlich keine Geschichte, wie sie rund um Slasher im strengen Sinn erzählt wird. (Allerdings Pfeift Hack/Slash ja so oder so auf die entsprechende Definition des Slashers.) Viel mehr haben wir hier eine Geschichte mit gorßen alten Göttern, die jenseits der Zeit schon da waren, einem Haufen entstellter Wesen, die irgendeinem besonders schlechtem Fiebertraum entsprungen zu sein scheinen, und einigen Anspielungen auf Elvis und die Azteken-Kultur. Wie man das jetzt letzten Endes dann tatsächlich vernünftig einordnen kann, muss man abwarten. Die Ideen sind aber irgendwie schon da. Sie weichen nur sehr stark vom eigentlich erwartetem Geschehen ab.

Illustrationstechnisch fällt die Serie wie so oft unter „Geschmacksache“. Die „Hack/Slash vs Chucky“-Geschichte orientiert sich an einem stark realistischerem Stil auf der ganzen Ebene. Das heißt, wir haben hier alles so weit gestaltet in einer sehr dunklen Farbgebung, dass man das Ganze durchaus mit größeren Verlagen vergleichen kann. Der Bereich von „Hack/Slash: The Series“ hingegen ist in einem Stil gehalten (gerade bei der Colorierung) der gelegentlich kleineren Verlagen wie Devils Due Publishing geren Forgeworfen wird. Hier erinnert einiges an einen Stil, der ursprünglich irgendwo zwischen japanischer Anime-Art und dem Cel-Shading von Nintendos „The Wind Waker“ einzuordnen ist. Das Ganze wirkt stellenweise aufgrund des Hintergrundes der Geschichte manchmal ein wenig deplaziert. Jedoch, wenn man anstelle einer Detailverliebten kleinstverordnung sich die gesammte Geschichte ansieht, wirkt es dennoch sehr stimmig. Das heißt, selbst wenn DDP hier eventuell aus der Not eine Tugent gemacht haben sollte, so wurde die Wahl dennoch nicht vollständig verhunzt dargebracht. (Und gerade aus meiner Perspektive hat gerade dieser doch sehr spezielle Stil in der gesammten Gestaltung den großen Reiz der Comics von Hack/Slash ausgemacht, weil ich „damals“ erst zum Start von „The Series“ auf die amerikanische Erstveröffentlichung aufmerksam wurde.)

Fazit

Grundlegend bleiben bestimtme, kritisch zu betrachtende Aspekte natürlich weiterhin bestehen. Slasher sind halt keine klassischen Filmmonster, sondern unverständliche, aber menschliche Wesen, die das nackte Grauen auslösen. Von daher ist und bleibt dieser Teil der Welt von Hack/Slash etwas, wo man als Fan sich überlegen sollte, ob man das wirklich so interpretiert sehen möcht, zumidnest was die Filme angeht. Dementsprechend unpassend scheint auch die verbindung mit dem Chucky-Franchise ersteinmal. Wenn man aber jenseits dieser Sache sich einfach nur die Story ansieht bleibt alles insgesamt aber eine Runde, unterhaltsame Erzählung, die zwar noch Stellenweise nicht gänzlich zu Ende konzeptioniert wirkt – gerade weil man hier vom Ursprünglichen Kurzgeschichten Tripp abweicht, eine Art „Scooby Gang“ schafft und dadurch mehr Verbindungen und Figuren einführt, mit denen die Geschichte spielen will/muss. Trotzdem bleibt dieser Anfang insgesamt eine sehr schöne, düstere und stellenweise bitterböse gestaltete Bildergeshcicht,e die Spaß macht und sich gerade deswegen lohnt.