Montag, 26. September 2016

Ein SLC-Konzept: Nicolas Natas der Ältere (universell Einsetzbar, kontemporär)

Ich bin gerade dabei einige Recherchen für ein anderes SLC-Konzept zusammenzutragen, dass mich in den letzten Tagen herumtreibt. Allerdings fiel mir dabei eine Kleinigkeit auf: Dämonen aller Art treiben sich immer wieder in meinem Kopf herum... aber irgendwie ist mir der große Verführer dabei die ganze Zeit entgangen.
Also... gehen wir mal ein wenig wild assoziativ vor: Zum einen gibt es da das berühmte Stück „Paradise Lost“ von John Milton, in dem es um die große Rebellion von Luzifer geht. (Besondere Berühmtheit hat es dabei deswegen, weil Luzifer eine sehr lange Tirade als Monolog über seine Motive von sich gibt. Nützlich, um ihn als Freiheitskämpfer gegen festgefahrene Strukturen zu begreifen.) Dann gibt es da noch die Darstellung Al Pacinos in „The Devil's Advocat“, wo zwar die Darstellung des Charismatischen Mannes sehr überzeugend ist, die allerdings ein paar Probleme aufweist. Nicht zuletzt stellen die Roling Stones in „Sympathy for the Devil“ den Teufel als einen Mann von Welt vor, der sich selbst in die Geschichte einführt.
Um dem ganzen noch einen weiteren Aspekt rund um das Thema des großen Verführers beizumengen erwähne ich auch noch Brad Pitt in seiner Darstellung des Tyler Durdon aus dem Film Fight Club. (Doch dazu gleich ein wenig mehr.)
Der zentrale Punkt bei der Sache ist, dass ich dieses Klischee des „Teuflischen Anwalts“ nicht wirklich überzeugend finde, um ein brauchbares Konzept zu bedienen. Insofern sehe ich zwar ein paar Elemente aus „The Devil's Advocat“ durchaus als nützliche Ansätze an, was Stilmittel betrifft, aber den Anwalt an sich zum Teufel zu erheben finde ich eher unbrauchbar. Der Punkt dahinter steckt hinter einem bestimmten Aspekt: Der empfundenen Ungerechtigkeit, die daraus entspringt, wenn aus einem Gerichtsbeschluß ein nicht von der Allgemeinheit akzeptiertes Ergebnis entsteht, dass aber auf den Fundamenten einer höheren Logik, kurz „dem Recht“, fußt. (Oder, wie es ein Bekannter von mir einmal ausdrückte, der zu dem Zeitpunkt noch Jura studierte: „Recht hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun.“) Insofern bliebe eigentlich noch übrig, dass wir eventuell das Gerichtsverfahren mit einem „religiösen Ritual“ gleichsetzen, wo der sterbliche Sünder einem göttlichen Urteil gegenübersteht, über dessen jeweiligen Ausgang er keinerlei Einfluss erhält. (Dementsprechend nehmen Anwälte mit einem mal die Aufgabe von Engeln wahr, welche im Rahmen ihrer Aufgabe rituelle Handlungen durchführen. Dafür würde auch die Tatsache sprechen, dass Anwälte in Kleidung auftreten – gemeint sind Anzüge – zu denen wir zwar erzogen werden, sie toll zu finden, die aber bei genauen Hinsehen nur folgendermaßen beschrieben werden können: häßliche Beleidigung fürs Auge! Und ich bin mir durchaus bewusst, was es heißt, wenn ich hier mit einem Mal Anwälte mit Engeln analog sehe.

Und das ist dann genau der Punkt, wo die Rolle von Al Pacino in „The Devil's Advokat“ als auch „Tyler Durdon“ ins Spiel kommen: Auch wenn Pacinos Teufel aus irgendeinem Grund als Anwalt Gesetzt ist, spielt er dennoch in erster Linie den großen Verführer. Eine Rolle, die ebenfalls auf Durdon zutrifft: Beide Figuren sprechen in einer Abwechslung aus Charisma und Sexappeal einen eher animalischen „ehrlicheren“ Trieb in ihren Opfern an, der weniger aus einem simplen Befolgen von Regeln generiert wird, als viel mehr ein Machen eigener Regeln darstellt. (Und das ist auch der Punkt, der mit dem großen Problem des Gerechtigkeitsempfindens einhergeht: Wenn die übergeordnete Instanz Recht spricht befolgt sie bestimmte Regeln, die das gesammte Spiel ausmachen. Diese sind absoluter und beachten nicht wirklich den konkreten Fall an sich. Das Problem, das sich hieraus entwickelt ist nur, dass zeitgleich auch noch dieser seltsame Aspekt des Übergangen werdens mit hineinspielt. Diese unglaublich rechtschaffende Wut gegenüber der bodenlosen Ungerechtigkeit, welche dann eben nicht die eigene Position darstellt.) Das ist ein animalisches Moment, welches vom Teufel in gewisser Weise angesprochen wird. Archaischer und wilder. In gewisser Weise der Trieb, der die Ekstase auslöst. (Ich hätte wohl noch erwähnen sollen, dass ich auch diese entsprechende Interpretation von Dionysos aus der Fernsehserie „True Blood“ ebenfalls im Hinterkopf habe.) Und das ist eigentlich auch das, was diese etwas überkanditelte, sehr plüschige Kleidung Tyler Durdons in den letzten Minuten von Fight Club wiederspiegelt: Etwas provokativ Animalisches. Wenn auch deutlich unzivilisierter, als das was ich mir im Moment mit unserem kontemporären Teufels-Konzept gerade vorschwebt.

Und gerade darauf kommt es dabei an: Wenn wir nämlich den Teufel mit dem Bild gleichsetzen, dass die Stones in „Simpathy for the Devil“ kreiren, dann ist gerade das äußere sehr entscheidend. Insofern bedarf es eines von fornherein stilvollerem Äußeren. (Allerdings wirklich Stilvoll und nicht das Ende vom Besen, wie es konservative Geister gerne als schick missgedeutet sehen wollen.)

Der Punkt bei der gesammten Sache ist jetzt folgendes Bild, dass sich mir bei solchen Überlegungen erschließt: Wir haben hier einen Mann, dessen gesammtes Erscheinungsbild auf Weltgewandheit abziehlt. Er ist sehr darum bemüht direkten Kontakt zu den Personen seines „Interesses“ zu erstellen. Der zentrale Punkt dabei ist, dass der Teufel also einen direkten, sehr persöhnlichen Kontakt aufnimmt und sein Ziel einlullt. Anschließend läuft das Ganze über die Verführung der niederen Triebe ab. Das Ziel von Nicolas Natas ist eher in Richtung anarchischem Chaos zu sehen. Welcher Methoden er sich dabei bedient, muss man an den tiefsten Sehnsüchten der jeweiligen Person festmachen, die das Objekt seiner jeweiligen Begirde gerade ist. Fest steht nur, dass sein Kontakt dabei ganz langsam dem Wahnsinn anheimfällt. (Und vermutlich sich am Ende auf einem Selbstzerstörerischem Trip befindet.)

Passenderweise könnte man in diesem Zusammenhang auch das Bild des Tieres aus der Offenbarung des Johannes nutzen, um ein paar Dinge zu erklären. (Und nutzt dabei das „Anti-Christen-Bild“, welches im „The Devil's Advocat“ erklärt wird: Nicht der Sohn des Teufels ist der Anti-Christ sondern ein inzestuös gezeugtes Kind dieses Sohnes. Der Grund dabei ist, das Tiere etwas sehr Irdisches ist. Und gerade ein Tier, das eine Kopfwunde überlebt, ist dabei etwas deutlich bedeutsameres, wenn es irdischerer Natur ist.)

Und da kommt dann auch die Option mit dem „Fight Club“ (respektive dem „Projekt Chaos“) als zusätzliche Möglichkeit hinzu. Der Teufel braucht Mittelsmänner, die auf seine Verführungen bereits hereingefallen sind. Und die auf diesem Weg auch eine Einführung des „neuen Opfers“ in eine Welt aus Chaos und Möglichkeiten hergiebt. Von daher ist der Teufel als Option eines SLCs mMn ein sehr umfangreicher Ansatz, mit dem man zwar arbeiten kann, geradezu Arbeiten sollte, der aber kein typisches Klischee sein darf. Einfach weil er in mythologischer Hinsicht einfach zu viele Optionen und Fragen aufwirft, die gerade eben nicht das typische Chaos darstellen, was man sonst mit den meisten, „normalen“ Höllenvorstellungen verbindet.

Montag, 19. September 2016

Rezension: Katsuhiro Otomo: Das Erwachen (Akira 05)

Cover: Das Erwachen
Akira 05
Verlag: ComicArt/Carlsen Comics
Tja... bis hierhin ist es die große Geschichte der versprengten Gruppen gewesen. Technisch betrachtet läuft im fünften Band der Akira-Reihe alles auf einen Höhepunkt zu: Tesuo, dessen Kräfte so ziemlich alles sprengen, was man bis dahin scheinbar kannte, bricht aus der Anstallt des Militärs aus. (Dummerweise mit dem Wissen, an welchem Ort sich Akira befindet.) Kaneda und Kai folgen Tetsuo, teils um ihn zu erledigen, Teils um herauszufinden, was er forhat. Ryu und ein Mann seiner Wiederstandszelle finden heraus, dass irgendwo im Olympia-Bauland der alten Stadt derzeit verstärkte Militäraktivität zu beobachten ist und wollen sich die Sache ansehen... und der Colonell, der so ziemlich alle Fäden bis dahin in der Hand hatte will einfach nur Tetsuo mit allen Mitteln erledigen, um die schlimmste, denkbare Katatstrophe zu verhinden.
Was folgt ist einfahc nur eine gewlaltige Panelladung geballter Aktion mit einem unglaublich großen Feuerwerk an Waffengwallt und einem großen Katz und Mausspiel in Kombination mit einer sehr lange andauernden Fahrstuhl-Fahrt. Alles in dem typischen look gehalten, den man bis hierhin bereit sgeowhnt ist. Ebenso wie alles in der Scheinbaren Zufälligkeit aller möglichen Elemente kombiniert wird, welche die aberwitzigsten Szenen zum beobachten liefern.
Das Hauptproblem hierbei ist nur: Am Ende dieses Bandes gibt es vermutlich die Antwort auf die zentrale Frage, die die Serie bis hierhin ausgemacht hat: Was ist Akira?

Die Geschichte besticht halt eben weiterhin durch diese typischen Elemente, das unmengen Dinge passieren und dazwischen sehr viel Waffengewallt zum Einsatz kommt. Aber man spürt die meiste Zeit dabei, dass gerade hier die große Panik auch entsteht: Es geht (zumindest auf der Basis der bisherigen Geschichte) um etwas. Die einzelnen Figuren, die wir bis hierhin kennengelernt haben, verband auf die eine oder andere Weise halt eben immer dieser zentrale Punkt des einen Namens, Akira, der immer mal wieder ausgesprochen wurde, von dem aber scheinbar niemand so wirklich wusste, was er eigentlich bedeuten konnte. Und scheinbar haben auf jeden Fall die Militärs einen gewalltigen Bammel vor der gesammten Geschichte.

Der fünfte Band ist im Grunde sehr straigt gehalten, was die darstellung sämtlicher Details angeht. Es geht nochmal um verschwörungen. Es geht nochmal darum, geheime Komplexe aufzuzeigen. Und eigentlich dreht sich alles um das entstehen der GAUs dabei, der von Menschenhand verursacht werden kann. Von daher haben wir hier vermutlich ein perfektes Beispiel der Marke „Alles kann, nichts muss“ vor Augen. Und genau darum ist dieser Band eigentlich auch gar nicht mal so spannend, da er mittlerweile zu viel der bereits gewohnten Kost bietet.

Fazit

Ein Zwischenband, der einige vermutlich für die Story notwendige Handlungsstränge zusammenführt und zu einem ersten abshcließendem Höhepunkt innerhalb dieser Erzählung macht. Die Tatsache dass das Ende so aussieht, wie es aussieht, ist vermutlich ziemlich eindeutig gewesen. Denn (aus meiner Sicht) spricht einiges dafür, dass der allerletzte Panel dieses Bandes genauso kommen musste, wie er hier vesprochen wird. (Und der Titel des Bandes erzählt ja auch schon mit seinem sprechendem Namen davon, was hier geschehen muss. Immerhin wurden wir die vergangenen vier Bände „sacht“ darauf forbereitet. Die Mutatntenaktion in diesem doch sehr stark cyberpunkartigem Neo-Tokyo zeigt dohc sehr gut, wie man sich letzten Endes dieses Genre in weiten Teilen vorstellt. Währe da nicht das Mysterie-Element bis hierhin noch gewesen, dass nur durch einige wenige, dumme Zufälle ans Tageslicht gezerrt wurde. (Und aufgrund eines Jungen, der einfach nicht genug bekamt.) Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Geschichte von hier an weiterentwickelt.

Montag, 12. September 2016

Rezension: Akihisa Ikeda: Rasario+Vampire Season II Band 03

Cover: Rosario+Vampire
Season II Band 03
Verlag: TokyoPop
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich den derzeitigen Ansatz des dritten Bandes genau sehen soll: Entweder wird hier die erneute Vorstellung des Settings zu Ende betrieben um anschließend Charakterfokussiert andere Geschichten zu erzählen... oder aber es geht hierbei um eine sehr deutliche Auswalzung des Settings hinter den Rosario+Vampire-Geschichten, um irgendeinen noch nicht bekannten Aspekt aufzuzeigen.
Sei es drum: Es fängt damit an, dass Cocoa als neues Mitglied der Zeitungs AG mitten in der Nacht einem Werwolf begegnet, der anscheinend gerade ein Opfer produziert hat. Und darüber hinaus geht es auch noch darum, dass derzeit irgendeine seltsame Person Schülerinnen der Yokai High auflauert und ihnen die Kleidung zerfetzt. Der Verdacht ist natürlich sehr schnell auf Ginei Morioka gelegt, den Leiter der Zeitungs AG, der sich aber in der letzten Zeit kaum noch hatte blicken lassen. Und natürlich trachtet er auch weiterhin mit seinem altbekannten „Charme“ und seinen üblichen übergriffen jedem weiblichen Wesen nach der Wäsche. Die Frage, die sich hier stellt ist aber: Ist er wirklich der Sittenstrolch, der die Yokai High gerade zu einem dermaßen unsicheren Territorium macht?
Danach fängt eine zweite Geschichte rund um Mizore an, die gerade ihr siebzehntes Lebensjahr vollendet und zu einem besonderen Ritual der Schneefrauen nach Hause reisen will (und natürlich die gesammte Gang dabei mitnimmt.) Das Euphemistisch als „Blumenopfer“ bezeichnete Geschehen diehnt dabei in einem möglichst kurzen Zeitrahmen, in dem Schneefrauen Zeugungsfähig sind, einen geeigneten Gatten zu finden. (Und dabei kommen auch noch weitere Überraschungen über die Kultur der Schneefrauen innerhalb dieses speziellen Dorfes zum Tragen.) Jedenfalls sehen sich die Freunde am Ende dazu gezwungen mit Hilfe von Waffengewallt ihre Freundin aus der ganzen Misere herausboxen zu wollen. (Und stolpern dabei trotzdem über noch größere Überraschungen.)

Das Rosario+Vampire im Kern (aus dem westlichen Gesichtspunkt) einfach nur vollkommen bekloppt ist, brauche ich wohl nicht mehr großartig zu erwähnen, oder? Jedenfalls werden hier ein paar andere, doch recht seltsame Aspekte die man mit der japanischen Kultur irgendwo in verbindung bringt, hier aufgegriffen und mit der überzeichneten Sichtweise der „Yokai-Kultur“ vor einen Zerrspiegel gestellt um dabei die entsprechenden Sichtweisen zu beschreiben. Fakt ist, dass in dieser Geschichte sehr viel über mit den Fragen nach Identität, Bestimmung, aber in gewisser Weise auch sexuellen Übergriffen auf einer etwas härteren Ebene gespielt wird. (Und das dabei auch aufgezeigt wird, dass einige Dinge in diesem Bereich vermutlich „überlebbar“ sind.) Einige Aspekte erinnern doch sehr stark an die japanischen Themen von Ehrverlust und die dabei gewählte Lösung ist... bekannt. Was man hierbei allerdings merkt ist, dass diese Geschichte hier einen neuen, größéren Handlungbogen zu beginnen scheint, der wenigstens noch den nächsten Band in irgendeiner Weise vermutlich dominieren wird. Von daher bricht man hier wieder mit dem MonsteroftheWeek-Aspekt und sucht einen anderen Ansatz, um wieder über größere Storybögen weiter zu kommen. (Was das heißen mag, weiß ich selbst natürlich hierbei noch nicht. Aber man kann spekulieren, dass dabei einige größere Änderungen vermutlich erfolgen müssen. Speziell, weil hier eine Äußerung fällt, die weitere Verwicklungen der einzelnen Charaktere der Serie untereinander und darüber hinaus das dabei nur grob bislang angedeutete Umfeld, dass in den meisten Fällen noch gar nicht besprochen wurde, aufgezeigt wird.)
Das Mizore dabei den Auslöser bildet ist zwar befremdlich aber seiß drum: Vermutlich werden auch noch Moka, Kurumu und Yokari dabei irgendwie ihr Fett abbekommen.

Fazit

Uh... der Tonfall hat sich irgendwie mit diesem Band dann doch deutlich verändert. Waren bis jetzt viele Dinge eher auf der Ebene von leicht pubertierendem Humor gehalten, entwickelt sich mit einem mal ein wenig ernsteres Drama irgendwie in die Geschichte ein. Das heißt, dass Rosario+Vampire ein wenig die „Unschuld“ verliert, die es bislang ausgemacht hat. (Und ich bekomme das Gefühl, das die Zielgruppe älter geworden ist in der Zeit, in der die Geschichte bis hierhin erzält worden ist. Zumindest was die ursprüngliche Veröffentlichung in Japan angeht.)
So ist der Band erstmal nichts ganzes und nicht halbes, dass will ich gar nicht bestreiten, allerdings entwickelt sich hier auf der einen oder anderen Ebene gerade einiges, dass vielleicht langfristig ein wenig mehr Potential in die eine oder andere Richtung dabei bringt. Jetzt heißt es einfahc nur: Den nächstne Band abwarten und schauen, was darin passiert. Allerdings scheint letzten Endes dann doch sehr vieles nicht mehr ganz auf dem bislang bescheinigtem „StatusQuo“ aufzubauen. Immerhin werden hier die einzelnen Elemente, mit denen bislang gearbetiet wurde dann doch durch die jeweils veränderten, neuen Elemente ganz schön durchgerüttelt zu werden. Und ich weiß noch nicht, ob mir die Mischung wirklich gefallen will, die sich dabei langsam abzuzeichnen scheint.

Montag, 5. September 2016

Rezension: Katsuhiro Otomo: Der Plan der Greise (Akira 04)

Cover: Der Plan der Greise
Akira 04
Velrag: ComicArt/CarlsenComics
Wir erinnern uns: Am Anfang der ganzen Akira-Reihe stand ein greiser Mensch von Kindlicher Größe auf einer verlassenen Straße. (Und verursachte dadurch den Unfall, der die weiteren Ereignisse ins Laufen brachte.) Dieser Band ist wieder mit großem Fokus auf die gesammte Gruppe an greisen Kindern gerichtet. Und zwar geht es darum, dass Tetsuo, der jetzt die Nummer 41 wiederwillig angenommen hat, ein ungeheuer großes Potential entfacht und dadurch die Angst der Militärs wachrüttelt, das er ein zweiter Akira sei. Jemand, den sie nicht kontrollieren könnten.
Die Greise hingegen haben unterschiedliche Fähigkeiten, durch die sie das Potential eindeutig sehen und dadurch erkennen, dass Tetsuo eine Gefahr darstellt, die keiner von ihnen einfach so herumlaufen lassen kann.
Während also nur noch Teile der Wiederstandsbewegung sich gerade auf Parkbänken treffen und dabei andeutungen machen, die den üblichen Klischees eines Mistery-Films entsprechen, sind Kaneda und Kei ansonsten inmitten der Geschehens unterwegs. (Und das obwohl sie eigentlich „nur“ Gefangene des Militäs in deren Geheimen Basis sind.)
Und während entsprechende, noch fehlende Fäden verwoben werden, die man bislang noch nicht ganz zuordnen konnte, passiert noch mehr gewallt und Chaos, während Tetsuo mit einem mal Amok zu laufen scheint (und dabei ungeheures Potential im Bereich der Psychokinese vorweist.)
Insgesamt ist diese Geschichte also nichts anderes, als eine erneute Aneinanderreihung von Wut und Gewallt in bester Aktionfilm-Unterhaltungsmanier. Wobei die Mittel, die für die Darstellung von Gewallt (und in direkter Folge dazu auch für Hass und Panik) hier wesentlich übernatürlicher Art sind, während sie im vorangegangenen Band noch eher weltlicher Natur waren. Wenn ich spekulieren soll würde ich sagen, dass die Weiterfolgende Geschichte immer weiter in die Richtung verläuft, in der es um das Thema Bestienbändigung geht. Denn letzten Endes ist der immer wieder auftauchende Name „Akira“ und das damit verbundene Rätsel die große Frage, die hinter allem steckt: Was passiert, wenn dieser scheinbare BigPlayer wieder auf der Bildfläche auftaucht. Denn aktuell wissen wir nur, dass es sich bei Akira um jemanden Handelt, der über 200°C an Minustemperaturen derzeit zum Schlafen nutzt.

Fazit

Der Manga bleibt spannend. Es ist eher so, dass hier die Bilder und weniger die Dialoge das Geschehen bestimmen. Wobei die Sprechblasen natürlich vielende, fehlende Elemente, welche das Geheimnis dieser Geschichte ausmachen, überhaupt er aufzeigen. Wichtig ist nur zu wissen, dass immer mehr Zahlen (hinter denen sich natürlich Personen verbergen) auftauchen. Und damit verbunden ungewöhnliche Fähigkeiten.

Dienstag, 23. August 2016

Review: Suicide Squad

Joker: „Würdest du für mich sterben?“
Harley: „Ja.“
Joker: „Oh nein… das ist viel zu leicht eingefordert. Würdest du für mich leben?“
Harley: „Ja.“

Ich komme gerade mal wieder aus dem Kino und versuche auf diesem Weg meine Eindrücke verhältnismäßig schnell und ungefiltert in die Tasten zu hauen. Der Film war Suicide Squad. (Oder wie es im Trailer immer so schön hieß „Worst! Heros! Ever!“) Und ist somit der vermutlich am meisten und skeptischsten herbeigesehnte Film aus dem DC-Filmuniversum. (Inhaltlich spielt das ganze – wenn ich einigen Anspielungen richtig folgen kann – als Anschluß zu „Superman vs Batman“, da kurz eine Anspielung darauf gemacht wird, dass der Himmel nicht mehr von Superman bevölkert wird.
Der Plot dürfte eigentlich weitestegehend aus den Trailern bekannt sein: Amanda Volner (dargestellt von Viola Davis) trifft sich mit einem Sicherheitsberater aus dem militärischen Lager zu einem Abendessen und überzeugt ihn davon, dass sie eine besondere Gruppe von Metawesen aus der Taufe heben will, welche im Dienst der vereinigten Staaten andere Metawesen erledigen sollen. Zur großen Überraschung des entsprechenden Senatoren (? - Ich bin mir über die entsprechende Position des guten Mannes selbst nicht so ganz sicher.) legt sie dieses Mal nicht nur einen theoretischen Plan auf den Tisch sondern präsentiert die Puzzlestücke, welche noch kein Ganzes ergeben: Deadshot (Will Smith), Harley Quinn (Margot Robbie), Captain Boomerang (Jai Courtney), El Diablo (Jay Hernandez), Killer Croc (Adewale Akinnuoye-Agbaje) und Enchantress (Cara Delevingne), die allesamt auf die eine oder andere Art in einer Hochsicherung-Anstallt sich befinden. (Und dort ihr jeweiliges Urteil abwarten.) Dazu kommt noch Rick Flag, der von Volner soweit manipuliert wurde als Team-Leader dieses Squads zu fungieren, indem sie ihn auf Enchantres hat „aufpassen“ lassen.
Was darauf folgt sind eine ganze Menge Szenen, in denen die Hintergründe des jeweiligen Charaktere angerissen werden, eine Katastrophe Produziert wird und ein weiterer Erzählstrang für Jared Leto aufgebaut wird, der als Joker sein eigenes Ziel in diesem Chaos verfolgt, um das Ganze perfekt zu machen. (Kurzer Hinweiß: Der Joker ist nicht Dreh und Angelpunkt der Geschichte.) Dazu wird eine ganze Menge Popmusik präsentiert, welche jede Szene in der sie verwendet wird auf ihre Weise sehr interessant unterstreicht. (Letzten Endes war das schon bei dem Moment der Fall gewesen, wo man im Trailer aufzeigte, das man die Rechte zur Verwendung von Bohemien Rapsody sich besorgt hatte.) Und da liegt letzten Endes auch schon der große Schwachpunkt dieses Filmes: Wenn mich nicht alles täuscht hat man hier gerade das große Problem, dass man zwar die gewalttätigsten und eventuell interessantesten Figuren aus DCs Rogues-Gallerie zusammengetragen hat. Allerding ist keine einzige dieser Figuren besonders Ikonisch genug, um in einem Atemzug mit den wirklichen Größen wie dem Joker oder Lex Luther genannt zu werden (und damit vermutlich dürften diese Charaktere allesamt zu unbekannt sein, um Publikum bekannt zu sein, dass nicht mit den DC-Comics aufgewachsen ist.) Was auf der anderen Seite auch die Aufzählung der ganzen Hintergründe in mehr oder weniger umfangreichem Bildmaterial wiederrum erklärt: Man bediehnt sich hier der Erzählweise verschiedener B-Movies aus den 80er Jahren, welche mit der Thematik solcher Sondereinheiten aufwarteten, allerdings unter zu Hilfenahme moderner Bildtechniken. (Sprich: Was in den 80er Teilweise mit Fallakten, die kurzfristig eingeblendet wurden, bereits getan war, wird hier in der kompletten Glamourart moderner Superheldenfilme abgearbeitet.) Dadurch wirkt vieles gehetzt. (Und die Cameoauftritte, welche anscheinend auf „Justice League“ hinarbeiten sollen machen die ganze Geschichte auch eher noch unübersichtlicher.) Von daher ist es nicht weiter verwunderlich, das mit je länger verstreichender Zeit letzten Endes zwei Figuren immer mehr in den Vordergrund gerückt werden: Deadshot und die gute Harley. Will Smith und Margot Robbie sind dabei auch diejenigen, welche letzten Endes in ihrer jeweiligen Funktion die Kohlen aus dem Feuer holen. Der Film hat nämlich eigentlich nur eine einzige, wirkliche Schwachstelle und das ist der Moment, in dem sich alle an der Bar treffen und entgegen ihrer Natur (und ohne den Zwang einer Killer-App) mit einem mal sich dazu entschließen das „Richtige“ zu tun. (Und das zweite, danach folgende Plotloch ist nur dewegen so klein, weil Harley der großen Wiedersacherrin Wortwörtlich das Herz rausreist, was noch am ehesten überzeugt.)
Von daher: Der Film hat Plotlöcher und es hätte ihm definitiv gut getan, wenn man entweder das Suicide Squad kleiner gehalten hätte, oder überlänge für mehr eigentliche Geschichte dem ganzen Verpasst hätte. Er schafft es aber, wenn man sich ein wenig die Tradition dieser „Selbstmordmission“-Filme ansieht, trotzdem sehr gut aufgrund der verwendeten modernen Tricktechnik zu überzeugen. (Und weil sehr viele erstaunlich gute Szenen mit ins Spiel kommen, die für sich betrachtet einen hohen ikonischen Charakter haben.) Der zusätzliche Plotstrang mit Jared Leto als Joker ist dabei einer dieser wenigen Aspekte, die einem dabei besonders leid tun: Zum einen ist dieser Plot eigentlich nicht wirklich Hilfreich für die Geschichte (sie passt aber ungemein gut, um den Joker als chaosstiftende Instanz einzuführen) könnte also daher fast schon gestrichen werden (wäre da nicht Harley Quinn als Grund für das Handeln des Jokers im Team) auf der anderen Seite würde der Film halt eben diese unglaublich schönen Szenen dadurch verlieren, welche den Joker allein darstellen oder aber Rückblicke auf die Geschichte von Doktor Quinsell sind.) Und gerade Jared Letos Interpretation des Jokers ist einfach nur wunderbar anzusehen.
Daher bleibt für mich gerade nur festzuhalten: Ich mag diesen Film. Ich kann aber auch verstehen, wenn ihn jemand nicht mag. Und ich sehe auch weiterhin durchaus Verbesserungsbedarf für ein fortschreitendes Filmuniversum von DC. Aber ich bin halt eben nicht enttäuscht aus dem Kino gegangen, wie es scheinbar in letzter Zeit bei DC-Filmen so viele andere getan haben. (Zugegeben: Außer der Nolan-Batman-Trilogie habe ich auch keinerlei neuere DC-Verfilmungen in den letzten Jahrzehnten mehr gesehen. Zumindest nicht seid Arnold Schwarzenegger Mr. Freeze und Alicia Siverston Batgirl war.)

Mittwoch, 17. August 2016

#eureSpielrunden

Da hat Thomas Michalsky drüben auf Twitter einen kleinen Aufruf gestartet, den dann anschließend der Zwart in die Unweiten von Facebook getragen hat... und da er anschließend mit "Wie du willst" meine Frage nach dem "Wo?" beantwortet hat, müsst ihr das jetzt hier erleiden. Bedankt euch also bei den Beiden. :P


Also... aktuell kann man sagen spiele ich in drei Runden mit. (Oder in einer Runde, die aber unterschiedliche Systeme bespaßt.)

  1. Werewolf the Apocalypse: Ich habe hier schon von meiner Ragabash im Juli-Beitrag des Karnevals der RSp-Blogs erzählt. Fakt ist, dass das meine derzeit einzige, feste Runde von den Leuten her ist, mit denen ich spiele. (Und wie ich auch schon schrieb: Die wird wohl in "absehbarer" Zukunft irgendwann ihr Ende finden.)
  2. Mage the Ascension: Das hatte sich irgendwann mal abgespaltet als "Zwischendurch"-Runde. Abends, bevor oder nachdem wir mit Werewolf anfingen. Zuerst waren wir nur zwei Agenten der Technokratie, die gegen die Realitäts-Verweigerer ins Feld rückten. Mittlerweile hat sich der Plott ein wenig vergrößert, wir haben sowohl das Shampoo des Grauens aus dem Verkehr gezogen, als auch eine Zombicalypse vereitelt und eine künstliche Intelligenz um sehr viele Recheneinheiten beklaut, dennoch ist da die große Frage: Wer ist Grey? Und: Was will er?
    (Ich spiele hier eine etwas untypisch "Space Marine" der Engineers of the Void, welche mit hohen sozialen Werten, die gerade im Aussehen liege, eine Menge Schabernack und dieverse zusätzliche Ausrüstungsgegenstände von Control erschleichen konnte... dummerweise haben die sich dann auch als Notwendig erwiesen bislang.)
  3. Vampire: Dark Ages: In dieser Konstellation spielen wir gerade via Hangout die Transilvanien-Chroniken. (Der Grund war, dass wir das Kredo "Mehr Rollenspiel" für uns Gesucht haben... und sich diese Option gerade anbot.)
    Ich spiele ein Salubri-Heilerin, welche von ihrem Erzeuger nach Budapest geschickt wurde, um dort eine alte Schuld zu begleichen und jetzt mit einem Tzimisce und einem Lasombra einen Klüngel bilden muss.

Montag, 15. August 2016

Rezension: George Mann: Kriegsmaschinen (Doctor Who)

Cover: George Mann
Kriegsmaschinen
(Doctor Who)
Verlag: CrossCult
„Kriegsmaschinen“ ist ein Roman aus dem Doctor Who-Universum. Und zwar handelt es sich hierbei um eine der wenigen Erzählungen, in denen eine weitere Geshcichte rund um den von John Hurt verkörperten War Doctor erzählt wird. (Und die damit verbundene Frage nach der Vorgeschichte, die den Doctor, der selbst der Ansicht war, nicht mehr der Doctor zu sein, zu seinen Handlungen trieb.
In diesem Fall stolpert der Doctor in einer seiner Zahlreichen Handlungen während des Zeitkrieges auf einem Planeten Namens Moldox eher zufällig über entsprechende Vorbereitungen der Daleks, um die Timelords auszulöschen. In diesem Fall sammelt er – nachdem er bei einem von ihm geleisteten Angriff einer kleinen Tardis-Flotte gegen die Daleks abgestürzt ist – zuerst einmal einen neuen Companion ein: Cinder, eine junge Frau mit Feuerrotem Haar kämpft seid frühester Kindheit gegen die Daleks, die ihre Welt verwürstet hatten. Sie will von ihrer Welt flüchten und hilft dem Doktor deshalb, herauszufinden, was die Daleks auf ihrer Welt anstellen.
Das Problem dabei ist, dass die Daleks eine Waffe entwickelt haben, welche den ultimativen Genozit bedeuten würde: Sie töten eine Person durch den Einsatz dieser Waffe nicht, sie löschen jegliche Erinnerung an die Existenz dieser Person.
Was danach passiert ist im Grunde das, was den War Doctor in gewisser Weise ausmacht: Das aktiv handelnde Gewissen der Bevölkerung Gallifreys zu sein. Er tut Dinge, die nur er machen kann (also indem er in gewisser Weise „doktorisch“ ist) um die Timelords daran zu hindern den Krieg auf eine Art zu gewinnen, die sie zu genau den gleichen Monstern machen würde, die sie eigentlich zu bekämpfen versuchen. Und das ist leider auch notwendig, denn der Wiederauferstandene Anführer der Timelords in diesen Kriegstagen ist niemand anderes als Rassilon. Und diese Peron ist ein machtgieriger, gewissenloser Tyrann, dem wirklich jedes Mittel recht ist. Und auf diese Weise sehen sich der Doktor und Cinder gezwungen gemeinsam einen Weg gegen den Wiederstand der Timelords zu finden, der dazu führt, dass sowohl Daleks als auch Timelords daran gehindert werden Genozit zu begehen. (Und man blickt immer mehr auf eine Gallifreysche Kultur, die vom Krieg dermaßen verunstaltet worden ist, dass es immer Fragwürdiger wird, ob es wirklich eine Seite verdiehnt hätte, diesen Krieg lebend zu überstehen.)

Kriegsmaschinen ist eine Doktor-Typische „runaway“-Story. Der Doktor, der in dieser Geschichte wieder einmal der unangepasste Kriegsheld ist, der sowohl der gegnerischen, als auch seiner eigenen Seite nichts als Scherereien bereitet, ist wie so häufig auf der Flucht vor seinen eigenen Leuten. Außerdem wird hier das typische Element des Companions wieder aufgegriffen, auch wenn Cinder eindeutig eher als zweckmäßige Verbündete für die Geschichte konzipiert wurde. Jedoch als Zweckmäßige Verbündete, die als Mensch aufzeigt, wie wenig Achtung die Timelords letzten Endes vor anderen Lebenwesen, außer der eigenen Spezies haben. Es kommt in gewisser Weise zu Folter und zu einer Darstellung schieren Entsetzens darüber, was für Opfer entstehen können, wenn eine der Seiten nur so handelt, wie sie es gerne würde. Und zeitgleich wird hierbei in gewisser Weise eine moralische Komponente, ein Gewissen, für den Doktor aufgebaut, das als besonderes Beispiel bestehen kann. Das diese Geschichte dabei den Bogen schließt, der direkt in „The Day of the Doktor“ münden wird, ist dabei nicht unbedingt hier großartig erwähnenswert. (Zumal Big Finish darüber hinaus auch noch eigene Geschichten in Form von Hörspielen produziert hat, die ebenfalls diesen Punkt zusätzlich herleiten.) Aber, und das ist der zentrale Punkt bei der Sache: Der War Doctor ist eine der tragischsten Figuren von allen Regenerationen des Doktors. Und gerade diese Geschichte unterstreicht nur zusätzlich, wie sehr der Krieg das Wesen einer Person verändert.

Fazit

Kriegsmaschinen ist im Grunde das, was man vom Titel erwartet: Eine Abenteuergeschichte des Doktors, allerdings in der vermutlich schlimmsten Situation, die es überhaupt geben kann. Von seinen eigenen Leuten gejagt und von der Idee besessen, die moralisch flaschen Pläne der Timelords zu unterbinden wird hier dargestellt, wie alle Seiten des großen Zeitkrieges im verlauf jeglicher Geschichten immer mehr verroht sind und sich gegen Ende der Unterschied eigendlich nur noch marginal und nicht wirklich feststellen lässt, weil sämtliche Parteien ihre Handlungen immer mehr nach den selben Prinzipien aufbauen. Spätestens nach dieser Geschichte ist eigentlich Nachvollziehbar, warum eine Person wie der Doktor, die eigentlich für ihren Pazifimus bekannt war, den fatalen Schritt vollführte, der beide Parteien gleichermaßen auslöschen sollte.
Wenn man wirklich kondensiert, ohne all zu viele schnörkeleien wissen will, wie der Schwur des „Nomore“ zu stande kam: Genau das hier ist die richtige Lektüre zum Nachschlagen.