Montag, 18. Februar 2019

Rezension: Zeit zu Lieben, Zeit zu Slashen (Hack/Slash Band 06)

Cover: Zeit zu Lieben, Zeit zu Slashen
Hack/Slash 06
Verlag: crosscult
Der fünfte Band endete mit einem absolut traumatischem Erlebnis für Cassie Hack, weil sie nicht nur über Herbert West stolperte, der ihre Mutter wiederbelebt hatte: Sie musste auch noch das komplette Trauma der Lunch Lady wieder erleben und ihren Vater – den sie zum ersten mal in ihrem Leben sah – direkt in einem Feuer bererdigen. Die Folge daraus ist, dass sie in einem katatonischem Zustand auf der Matratze des Vans liegt und selbst Vlad sich nicht mehr weiter zu Helfen weiß, als sich ausgerechnet an Georgia zu wenden und sie um Hilfe zu bitten.
Was danach folgt ist… mehr oder weniger ein Aufbereiten des Falles Rund um Six Sixx. Aus der Dimension Neff taucht ein erneutes Wesen auf und versucht Pouch ans Leder zu gehen. Außerdem landet Cassie aufgrund der Verdächtigung eine Mörderin zu sein (die von einem Medium stammt) ins Gefängnis und zu allem Überfluß bricht dann erneut die Interdimensionale Hölle mit allerlei kosmischem Spukgestallten von Jenseits der Schwelle wieder auf.
Und eine neue Figur wird mit Samnhain eingeführt, die scheinbar irgendwie Lose etwas mit einer Art Slasher-Kult zu tun hat. (Jedoch bleibt dieser Band ersteinmal eine Antwort darauf Schuldig, was Samhain ist und in welche Richtung er sich letzten Endes entwickeln soll.

Ich hatte bereits in der Rezension zum vierten Band vermutet, dass Hack/Slash einen Ansatz zu deutlich mehr Drama zu nehmen scheint. Hier macht sich das Ganze mehr oder weniger eindeutig klar. Jede Figur aus der Serie muss urplötzlich Entscheidungen fällen, an derem Ende tote Menschen sich befinden. Und es bleibt unklar, ob und wie das Ganze sichentuell langfristig noch verändern wird. Für den Augenblick werden an deiser Stelle wohl nur Grundsteine geschaffen, die Langfristig einen gezielteren Storybogen entwickeln werden. (Zumindest wäre das für den Augenblick meine Vermutung.) Denn Zeitgleich werden in diesem Band (respektive in seiner entsprechenden Beschreibung) einiges abgeschlossen/abgebrochen, das bis hierhin etwas ziellos wirkte. Zwar durchaus passend, indem man auf das zurückgreift, was bis hierhin schon passiert ist (vor allen Dingen in direktem Zusammenhang zu dem erwähnten Abschluss.) Aber: Dieser beinahe Tabula-Rasa-Ansatz, der jetzt höchstwahrscheinlich nur den ursprünglichen Status Quo erstmal wieder aufbaut um dann Langfristig auf den vermutlich zu erwartenden „neuen“ Zustand hinzuleiten, ist schon irgendwo komisch. Wir müssen also abwarten, inwieweit man durch den Durchbruch aus den zu vielen Klischees, die dann auch noch hier und da als „Kinki“-Ansatz schlecht bemüht wurden, jetzt wirklich einen besseren Plot auf lange Sicht erwirkt.

Blieben also noch ein paar Erwähnungen zum Stil: Es sieht so aus, als hätte sich die Serie so langsam aber sicher an dieser Stelle auf einen Cell-Shading artigen Grafik-Stil eingeschossen. Das ist für sich betrachtet nicht unbedingt schlecht. Die stark flächige Colorierung, die nicht wirklich viel Farbtiefe erzeugt ist einfach zu erlangen und kann durchaus zu überzeugenden Ergebnissen führen. Das Problem dabei ist nur, dass es dieser Frafik-Stil wensentlich überzeugender Aussieht, wenn man mit starken, knalligen Farben arbeiten kann. Mit der hier eher dunklen Atmosphäre der gesamten Serie muss man dabei natürlich eher auf gesetzten Farbtönen zurückgreifen. Das funktioniert zwar hier. (Man bemerkt also, dass die Macher ihr Handwerk verstehen.) Kann aber durchaus auch nach hinten losgehen. Wir müssen also abwarten, wie sich die Serie mit diesem speziellen Grafik-Stil also weiterentwickelt.

Fazit


Es tut einem Stellenweise in der Seele weh, was hier alles passiert, um aus den Menschen wieder Monster zu machen, aber insgesamt ist dieser sechste Band unglaublich schön aufgemacht und macht Spaß zu lesen. Nicht zuletzt, weil jetzt endgültig auch mal aufgezeigt wird, dass die Figuren eben nicht kaltblütige, hardherzige Mashcinen sind, die nichts mehr berührt, sondern Menschen. Und diese zerbrechen nunmal gelegentlich.

Montag, 11. Februar 2019

Rezension: Tamaki Nozomu: Dance in the Vampire Bund (Band 05)

Cover: Dance in the Vampire Bund
Band 05
Verlag: tokyopop
Mit dem fünften Band von Dance in the Vampire Bund geht es wieder in Richtung „Unruhen hoch Zehn“. Eigentlich wird nur das Chaos, dass sich hinter dem Inhalt der letzten Bände versteckte erneut aufgegriffen und in einem weiteren Punkt aufgebaut. Das Ganze zeigt sich letzten Endes dadurch auf, dass ein russisches Schlachtschiff mit dem Fürsten Ivanow an Bord in das Gewässer Japans eindrinkt und einen Angriffskurs auf den Bund fährt. Dem folgen dann weitere Übergriffe, die sich jeweils den anderen Vampir-Fürsten zuordnen lassen.
Zu allem Überfluss wird dann auch noch Mina entführt und durch einen beinahe perfekten Doppelgänger ausgetauscht. (Und niemand merkt etwas davon, dass neuerdings der Ton im Bund deutlich kälter geworden ist, während die Prinzessin verzweifelt zu entkommen versucht.)

Ziehen wir mal die Sache von der Seite auf, die sich mir im Moment eröffnet: Wir haben hier eine Grundsätzliche romantische Erzählung, bei der es darum geht, das zwei sehr widersprüchliche Individuen irgendwie zusammenkommen, ohne zusammen sein zu dürfen. Dann gibt es darum eine unglaublich verachtende kultur von Personen, die allesamt nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. Um das in irgendeiner Weise glaubwürdig hinzubekommen, werden sehr viele, sehr unterschiedliche Personen zusätzlich eingeführt, um zu einen die besondere Rolle zu unterstreichen, die die „Machthaberin“ in diesem Szenario einnimmt, weil ihr im Grunde nur all zu bewusst ist, was eine unterdrückte Minderheit durchmacht. Und um einen letzten, alles entscheidenden Twist hineinzubekommen, wird so etwas wie eine „normale“ Ansammlung von Beziehungen mit hineingebracht. Beziehungen, die den Anschein der Normalität ermitteln. Das Problem bei der ganzen Geschichte ist dann lediglich, dass hier mit einem mal zu viele konstruierte Zufälle aufeinanderfallen. (Plus die Tatsache, dass alles Ohnehin ein starkes Science Fiction Szenario ist.)
Am Ende ist dann das alle verbindende Element mit einem mal ausgerechnet ein wesentlich pubertäreres Moment. Etwas „Mädchenhaftes“. Und das alles nur, weil ein bestimmtes Element gewisse Faktoren falsch interpretiert hatte.
Und genau da wird jetzt einiges sehr problematisch für mich: Wie ich bereits zum ersten Band geschrieben habe mag ich eigentlich sehr viel von den Grundvorraussetzungen. Das Zusammenspiel zwischen Akira und Mina ist insgesmat sehr interessant. In der Kombination mit andere Faktoren wie der gesammten Idee, dass die Vampire an die Öffentlichkeit einer modernen Welt treten und dabei eigentlich nur versucht sind, ein eigenes, unabhängiges Territorium zu schaffen in dem sie für einen Augenblick verweilen können.
Und diese hohe Koketterie zwischen den Widersprüchen, die Minas äußere Gestalt und betreffen und ihre „wahre Gestallt“, die mehr ihrer Erfahrung zu entsprechen, macht eigentlich einen hohen Reiz an sich aus. (Auch wenn ich mich schon seid Jahren frage, ob es so etwas wie ein „Stadartdesign“ im Manga-Bereich gibt. Zumindest fallen mir in der Regel über die Jahre verteilt kaum wirkliche Unterscheide in der Gestalltung der entsprechenden Figuren auf, welche die jeweiligen Panels füllen. Es hat erweckt manchmal den Eindruck, als würden die meisten Comcis aus dem Land der aufgehenden Sonne alle von derselben Person gezeichnet.)
Aniway: Der Punkt bei der gesammten Sache ist, dass hier in gewisser Weise jetzt nur noch sehr wenig Möglichkeitne übrig bleiben, worauf die Geschichte hinauslaufen könnte. (Und keine der mir gerade vorschwebenden Optionen empfinde ich persönlich aus einer rein subjektiven Sicht besonders Reizvoll.) Von dahe rmuss man zu diesem Zeitpunkt sagen, dass die Serie zwar auf eine sehr starke Art und Weise überaus Reizvoll begonnen hat, danach aber einen dummerweise sehr dummen Abwärtstrend hingelegt hat, um mehr Drama in die Geschichte zu bringen. Für den Augenblick weiß ich einfahc nicht, ob ich wirklich weiter gehen möchte.

Fazit


Für den Augenblick ist es schwer zu sagen, was man hiervon halten soll: Die Serie hat eigentlich recht viel Versprechend angefangen, was den sehr herzlichen Ton anbelangte. Eine unglaublich alte Vampirin entdeckt bei sich so etwas wie höhere Verantwortung und einen Drang so etwas wie die eigenen Menschlichkeit wieder zu erlangen. Und dann hat sich irgendwie eine ständige Abwärtsspirale innerhalb des Tons entwickelt. Ein haufen Arschlöcher wurden als Figuren eingeführt. Und die wenigen bis dahin sympathischen Figuren bekamen zusätzlich noch einen extrem Grauschleier verpasst. Am Ende blieben dann eigentlich nur noch sowas ähnliches wie „Monster die sich zu benehmen wussten“ übrig. (Und ein einige schlechte Szenen, die sich im abgang wie ein gewalltiger, sexistischer Machttripp anfühlen, was entsprechende erniedrigende Gesten anbelangt.) Der ganze Quatsch könnte eventuell noch zu retten sein, allerdings glaube ich für den Moment noch nicht so ganz daran. Also muss man wohl wirklich nur bawarten, was hier tatsächlich noch passieren könnte.

Montag, 4. Februar 2019

Rezension: Tamaki Nozomu: Dance in the Vampire Bund (Band 04)

Cover: Dance in the Vampire Bund
Band 04
Verlag: tokyopop
Ich hatte ja schon in der Rezension des dritten Bandes gesagt, dass dieser so etwas wie zwischending von Eindruck her ist. Und tatsächlich verschiebt sich aktuell der entsprechende Fokus sehr stark weg von den Vampiren im eigentlichen Sinn.
Klar: Erst einmal bleibt es bei der Tatsache bestehen, dass Mina Tepes ein Haar gekrümmt wurde und jetzt alle möglichen Institutionen, die die Vampire des Bundes bis jetzt aufgebaut haben, am Rad drehen. Hauptverdächtiger ist Yuki, weil man davon ausgeht, dass die entsprechenden Nanomaschinen von ihr verabreicht wurden. Allerdings stellt sich auch heraus, dass die entsprechende Technologie eigentlich als Waffe für die Prinzessin entwickelt wurde und dann von den entsprechenden Feinden gestohlen wurde. Der Punkt bie der ganzen Sache ist nur, dass der Fokus der Erzählung sich danach immer mehr auf Akira einlenkt. Wir wussten durch die Einführugn von Angie, dass bei den Werwölfen des Erdklans ein spezielles Ritual haben, bei dem nur Akira und Angie überlebt haben.
Was sich jetzt herausstellt ist, dass der Anschlag auf die Prizessin anscheinend sehr viel mit diesem sehr spezifischen Ausgang zu tun hat. Nach und nach kommen immer wieder einzelne Details heraus, die darauf hindeuten, dass Akira von einem weiteren Werwolf verfolgt wird, der sich aber keiner spezifischen Fraktion zuordnen lässt.
Als danach eine größere Gruppe fremder Vampire rund um die Verwandte eines der verstorbenen Mitglieder von Akiras alter Reifeprüfung noch auftaucht, die Asyl suchen, weil sie die einzigen, scheinbar immunen Individuen aus dem Herrschaftsbereich der Fürsten Lou sind, der sich ebenfalls vor der Nanomaschinen-Seuche zu bewahren versucht, wird die ganze Angelegenheit immer noch komplizierter.

Ich will soviel dazu jetzt nur noch sagen: Alles stellt sich am Ende als ein Verbrechen aus Leidenschaft heraus, bei dem eine einzige, fehlgeleitete Person sich zu stark auf jemand anderen fokussiert hatte.

Technisch geht es bei diesem Band jetzt gar nicht so sehr um die spezielle Beziehung zwischen Mina und Akira. Viel mehr geht es darum, dass Akira jenseits der Prinzessin ebenfalls ein anderes Leben bereits geführt hatte und jetzt damit ringt, welche Position er genau innehat. Da gibt es halt eben seine Freunde, die er während seiner Schulzeit gewonnen hat und da gibt es seine Vergangenheit als Mitglied von Beowulf. (Welche ja irgendwie auch seine Gegenwart darstellt.) Jedenfalls ist der Punkt bei der ganzen Sache, dass man hier vermutlich eines der letzte, extrem wichtigen Puzzletiele dieses gesammten Settings in die Hand gedrückt bekommt, was dann über entsprechende Expositionen dargestellt wird. Man erfährt Schrittweise wie die Welt der Werwölfe tickt. (Und vor allen Dingen: Warum das in der Idee des entsprechenden Autors notwendig war.) Das macht zwar Spaß, wirft aber gelegentlich ein paar sehr seltsame Aspekte auf. (Weswegen die Frage auch mal wieder offen steht, warum jetzt eine dermaßen seltsame Interpretation von Romantasie hier mitschwinkt. Es ist definitiv nicht romantisch im eigentlichen Sinne.Dennoch schwinkt immer wieder ein kleines Stück von Zuneigung zwischen einzelnen Figruen mit.)

Fazit

Dieser Band hat einen sehr seltsamen Spinn, wenn man bedenkt, dass er eben genau das erfüllt, was man von ihm erwartet hatte. (Na, okay: Was ich von ihm erwartet habe.) Allerdings muss man dabei sagen: Es ist so unglaublich seltsam, wie gut dieser seltsame Spinn auf der anderen Ebene funktioniert. Ich will nicht behaupten, dass ich jetzt vollkommen begeistert bin, aber ich finde immer noch, dass Dance in the Vampire Bund eine weitaus lesenswerterer Geschichte ist, als es beispielsweise „Twilight“ jemals sein könnte. (Und das deutlich ironiebefreiter Ausformuliert, als es so manche Meme-Bilder sein könnten, die zu dem Thema existieren.)

Aber genau deswegen bleibt diese in ihrer unglaublich langsamen Erzählung doch sehr dramatische Geschichte immer wieder spannend. Es ist ziemlich ungewöhnlich, allerdings macht das irgendwie auch den spannenden Faktor der Überraschung aus, den diese Serie immer wieder mal auslösen kann.

Montag, 28. Januar 2019

Rezension:Tamaki Nozomu: Dance in the Vampire Bund (Band 03)

Cover: Dance in the Vampire Bund
Band 03
Verlag: Tokyopop
Ich sitze hier gerade und grübel darüber herum, was eine hinreichend pathetische Einleitung wäre, die für diesen band jetzt gerade passend ist. Seis drum: Der Kampf um die Jungfräulichkeit der Prinzessin Mina Tepes geht weiter. Nachdem Akira im letzten Band den Formwandler Ivanovs umgebracht hat, wird er immer noch von den beiden anderen Killern der Fürsten verfolgt.
Überraschenderweise kommt ihm dabei zum einen Inspektor Hama, der einzige weltliche Polizist im Bund zur Hilfe, zum anderen stolpert er über den Untergrund des Bundes. Wie sich herausstellt handelt es sich hier um eine Welt unter der Oberfläche, die Mina speziell für die Fangzahnlosen geschaffen hat. Ein sicherer Rückzugsort für all diejenigen, die ihre tierischen Gelüste aufgaben, um sich ein Stück Menschlichkeit zu bewahren. (Und wieder einmal frage ich mich, wie viel WoD hier letzten Endes inspirierender Weise Pate gestanden hatte.)
Was man hier erneut merkt ist, dass sehr viel in der ganzen „Bund“-Thematik irgendwo mit Macht und Unterdrückung thematisch gespielt wird. Und vor allen Dingen, dass Mina sich eine Position als „Herrscherin des Volkes“ innerhalb dieses Narativs erarbeitet hat, da die Fangzahnlosen ungeachtet ihrer eigenen Sicherheit alles in ihren eigenen Fähigkeiten mögliche tun, um Akira zu unterstützen. Getreu meiner eigenen Überzeugung, dass Spoiler keine Schande sind, sonder einem sogar dabei helfen, die laufende Geschichte zu genießen, brauche ich hier wohl nicht so viele Worte mehr zu verlieren, wenn ich sage, dass Akira wieder erwarten aller Einschätzungen der Situation die Wette tatsächlich für sich entscheiden kann. Die Fürsten werden mit Schimpf und Schande aus dem Bund gescheucht und bemühen sich trotzdem darum, so etwas wie ein Abschiedsgeschenk noch zu hinterlassen. Immerhin wissen sie alle, dass Mina ein großes Geheimnis trägt, sie wissen nur nicht, was dieses Darstellt.
Danach erfolgt dann eine kurze Episode, die so etwas wie einen gewöhnlichen Alltag darstellt. Normalität, wenn man so will. Der Grund dafür ist nämlich, dass die Fangzahnlosen aufgrund eines speziellen Wunsches, der ihnen gewährt wurde, zum ersten Mal die Schule besuchen können. Mina und Yuki kommen sich außerdem darüber näher, dass Mina das Vertrauen der verhinderten Schriftstellerin missbraucht hatte und den Roman an dem Yuki arbeitet herumgereicht hat. (Als Ausgleich präsentiert sie ein geheimes Fotoalbum mit Bildern von Akira als kleiner Junge, das Yuki zu neuen Ideen inspirerit.) Und während eines Sleepover-Treffens inmitten eisiger Kälte wird ein weiterer Leibwächter für die Prinzessin in die Geshcichte eingeführt: Angie. Die Person ist nur all zu vertraut mit Akira und sorgt für reichlich entsetzen und Eiversucht bei den weiblichen Verehrern des persönlichen Leibwächters der Prinzessin.
Der wirklich spannende Punkt ist allerdings das Ende der gesammten Geschichte: Mina kippt sprichwörtlich um. Anscheinend wurden ihr Nano-Maschienen eingepflanzt, die sich inihrem Gehirn breit machen und eine spezielle Information aus ihrem Unterbewusstsein zu extrahieren versuchen. Während die Prinzessin also um ihr Leben kämpft und die Ehrengarde vom Erdenklan verzuweifelt versucht die Hintermänner dieses Anschlages zu identifizieren, werden wir als Leser Zeuge einer Traumwelt. Mina träumt von einem anderen Leben, in dem sie sich zwar ihrer eigentlichen Rolle als Prinzessin der Vampire anfangs bewusst ist, aber in dieser Welt eigentlich ein normalsterbliches Mädchen ist. Sie träumt sich in gewisser Weise durch ein Leben, wo sie mit einem normalsterblichem Akira verlobt ist, der auf sie wartet. (Wir erinnern uns: Akira ist zum Anfang der Geschichte 17 Jahre, während Mina den Körper eines vielleicht zehnjärigen Kindes besitzt.) Der Punkt bei dieser Sache ist: Minas Traumwelt ist eine glückliche Realität, weil sie hier jemanden den sie wirklich liebt haben kann, während die Realität selbst diese Person für sie immer auf Distanz halten wird. (Das unterstriecht zwar insgesamt wieder mal den sehr starken Romantik-Aspekt, der bei Dance in the Vampire Bund von Anfang an mitschwang, allerdings sind wir hier immer noch meilenweit davon entfernt, was sich gewisse andere Beispiele aus dem Metier geleistet haben, die im vergangenem Jahrzehnt so nach und nach „in Mode“ gekommen waren.)

Jetzt sind wir sozusagen bei diesem einen komischen Ding angekommen, dass ich persönlich immer gerne als „Zwischenband“ bezeichne: Der Inhalt dieses speziellen Bandes ist nicht sonderlich vielsagend. Trotzdem hat man das Gefühl, dass insgesamt auf die weitere Entwicklung hier ein paar Elemente eingepflanzt worden sind, die zu einem späteren Zeitpunkt noch von Bedeutung sind.
Was schön ist, ist die Darstellung der „Beziehung“ zwischen der Prinzessin und ihrem Umfeld. Mal als Herrscherin, mal als etwas verwirrtes Kind. (Nicht zu vergessen, dass der Spruch „ein von einem Muslim zubereiteter Schweinebraten“ - obwohl zum derzeitigen Zeitpunkt wohl auf der politischen Ebene eher problemtaisch zu betrachten, an mehreren Endes aufgegriffen und verschieden karikiert wird. (Das ist jetzt föllig aus dem Kontext gezogen, ich weiß. Der Punkt bei der Sache ist, dass Akira an einer Stelle in der Geschichte der Jagdt auf ihn gerettet wrid und von einer Person versorgt wird, die unglaublich gute Kochkünste vorweist, obwohl sie kaum vernünftige Utensilien zur Hand hat. Daraufhin kommen beide – also Akir aund sein Retter – miteinander ins Gespräch über essgewohnheiten. Und die entsprechende Textpassage fällt als vergleich, weil Akira im Grunde ständig Nahrung zu sich nimmt, die von Vampiren zubereitet worden zu sein scheint, welche selbst entweder schon seid sehr langer Zeit, oder noch nie dazu in der Lage waren, entsprechende Lebensmittel selbst zu kosten. Wodurch ein abstruser Mechanismus über die Frage von Wissen über den richtigen Zustand einer entsprechenden Speise entsteht. Das ist alles in Gewisser Weise ein wenig abstrus, allerdings kommt es im weiteren verlauf dieses Bandes tatsächlich auf die eine oder andere Weise häufiger dazu, dass ein Vampir etwas zu Essen zubereitet und man dabei durchaus unterschiedliche Resultate zu erzielen scheint. Jedenfalls dreht sich der gesamte Band irgendwie darum: Hoffnungen und Schicksal und die Frage, was man stattdessen eventuell so gerade eben noch gewinnen könnte.

Fazit


Wenn ich ganz ehrlich sein soll: Die Hauptfrage in meinem Kopf lautet gerade „Was zu Hölle soll der Quatsch?“ Andererseits: Es gab schon in einer ganzen Reihe andere Serie, die deutlich schlechter waren als „Dance in the Vampire Bund“ (wie auch in anderen, die deutlich besser waren) schon solche Ansätze, das man einfach ein paar Elmeente ins Spiel warf, die der Leser nur Bedingt irgendwo einordnen können wird. Das Ganze ist heir sehr speziell und eigentlich wirft sich im Moment nur die Ganze Zeit die Frage auf, ob nicht auch noch ein paar andere, hier auch noch eingeführte Elemente eventuell irgendwei anders ins Bild einfügen,a sls ie es im Mometn eigentlich wollen sollen. Für den Augenblick werte ich diesen Band einfahc nicht, sondern warte ab, was der vierte eventuell bringt. (Also ob dieser einen Anstoß gibt, derr der Geschichte wieder Schwung zu verleihen mag.) So wäre das Ganze einfahc nur eine Verlängerung einer „wir stellen usn mal eine heile Welt vor, wenn es diese nach dem ganzen Zoff hier eigentlich gäbe.“ Und das sind – wenn man sich entsprechende Gegenbeispiele aus der TV-Landschaft der 90er Jahr emal ansieht, meistens die schwächsten Folgen gewesen. Vor allen Dingen, weil sie außer dem Hinweiß auf eine gute Idee keinen echten Mehrwert brachten. Dieser Band hat dabei erstmal den Anschein, dass er vielleicht irgendwie doch mehr sein könnte, weil die Figuren isngesamt sehr häufig spekulieren, dass die entsprechende Situation eventuell aus dieser oder jener Richtung herbeigeführt worden sein könnte. Aber das muss man wohl wirklich abwarten. Für den Augenblick wirkt es einfach nur „seltsam“.

Montag, 21. Januar 2019

Rezension: Tamaki Nozomu: Dance in the Vampire Bund (Band 02)

Cover: Dance in the Vampire Bund
Band 02
Verlag: Tokyopop
Man könnte fast meinen, dass die ursprüngliche Einteilung der Tankubons von Dance in the Vampire Bund tehmatische Erzählstärnge verfolgten. Dummerweise muss man jetzt bei der entsprechenden deutschen Veröffentlichung, die immer zwei der japanischen Sammelbände zusammengefasst hat, Abstriche machen.
Die Erzählung des zweiten Bandes beginnt mit der Feststellung Yukis, dass sie in der letzten Szene des ersten Bandes in der Kapelle dabei zugesehen habe, wie ihre eigene Liebe verstarb. Und damit liegt der Fokus der ersten Hälfte dieses Bandes eigentlich fast nur auf der Einführugn einer neuen Figur im Umfeld von Mina Tepes, die eher die Rolle einer stummen Beobachterin mit eigenen Hintergedanken einnimmt. (Sie kann sich nicht aus dieser neuen Situation herausziehen, kann aber auch nicht leugnen, dass Mina Tepes eine gewisse Faszination ausstrahlt.) Der Punkt bei der ganzen Sache ist nur: In dieser ganzen ersten Hälfte geht es immer wieder um beziehungen, die Mina mit Menschen (und nenen wir es mal „andere Wesenheiten“) eingeht. Dabei übernimmt sie immer wieder eine seltsame Mischung als Rolle ein, die irgendwo zwischen Freundin oder strenger Matrone liegt. (Wobei der Schluß dann tatsächlich eher den Fokus auf Nanami, der ehemaligen Schülerratschefin liegt, die in ihrer neuen Identität als Vampir nicht ganz unbeschadet daherkommt, was die Psyche angeht. Offenbar hat die junge Untote noch eine besondere Obsession aus ihren sterblichen Tagen, was den deutlich jüngeren Nachbarsjungen angeht. Und diese versucht sie jetzt irgendwie in ihr neues Unleben mitzunehmen.)

Die zweite Hälfte der Geschichte führt dann ein weiteres Element des Settings ein. Wir erfahren etwas darüber, wie die Gesellschaft der Vampire aufgebaut ist: Anscheinend glaubt man an so etwas wie eine notwendige „Reinrassigkeit“ der Blutlinie. Dazu gibt es noch drei männliche Anführer der verbliebenen Klans der Vampire, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen. Mina, als Königin der Vampire befindet sich dabei in einer untergeordneten Rolle: Eigentlich stellt sie die theoretisch unabhängige, souveräne Herrscherin über alle Vampire dar. Auf der anderen Seite sind die drei Oberhäupter der Klans welche in einer über lange Zeit andauernden Konflikt es geschafft zu haben scheinen, die komplette Gesellschaft der Vampire soweit umzugestallten, dass von Ursprünglich einhundert souveränen Klans nur noch ihre Drei verblieben sind. Und die durch eine erniedrigende Tortour eines „Reinheitsnachweises“ Mina eine erniedrigende Rolle zuweisen. (Sprich: Mina muss alle zehn Jahre ihre Jungfräulichkeit unter Beweis stellen. Nur um sicher zu gehen, dass sie als Gattin eines der Verbliebenen Oberhäupter überhaupt noch in Frage kommt.)
Allerdings kommt auch noch hinzu: Die drei Vampir-Lords sind ungeduldig geworden. Daher hetzt jeder von ihnen einen ausgewählten Champion als Killer auf Akira, der bis zum Morgengrauen überleben muss. Der Kämpfer, der Akira tötet erwirbt dadurch für seinen Herrn das Recht die Rolle des zukünftigen Bräutigams zu übernehmen. (Mina steigt zwar durch eine gewisse verkettung der Umstände zu ihren eigenen Bedinungen ebenfalls in diese Wette ein, jedoch bleibt unklar, was ihr „Gewinn“ bei einem Sieg seitens Akira dabei ist.)

Wenn wir es mal ganz streng betrachten, so stellen die beiden Hälften dieses Bandes auf der Meta-Ebene vielleicht doch ein gewisses Thema da: Mina stellt irgendwann im Verlauf der ersten Hälfte fest, dass das ewige Leben keine positiven Seiten hätte, solange man keine entsprechenden Anker habe, der einen festhielte. Man würde in dem Fall nur von der Strömung mitgerissen. (Technisch gesehen eine Idee, die in schon häufiger unter Vampire-Spielern ebenfalls durchdiskutierende miterlebt habe.) Gerade dieser Punkt des flüchtigen Ankers in der Gegenwart scheinen dabei alle die Figuren zu sein, mit denen sich Mina innerhalb der ersten Hälfte des Buches umgibt. (So das auf diese Weise eine gewisse Flexibilität vorrausgesetzt ist, um selbst in den flüchtigsten Momenten erleben zu können.)
Der zweite Band stellt dann wiederum etwas anderes da: Die Frage was passiert, wenn man mit ständigen, festgefahrenen Strukturen zu kämpfen hat? Die Beziehungen, die man sich nicht auswählen kann, die aber auf lange Sicht gesehen festgefahrener sind, weil man aus ihnen nicht mehr ausbrechen kann. Zugegeben: In diesem Szenario wird über die drei Klanlords dabei das Schlimmste denkbare Moment geschaffen, das man sich vorstellen kann. Aber irgendwie ist es auch sehr Treffsicher dafür: Der Anker dieser Wesen scheint nur noch ihr eigener Wahnsinn zu sein. Beherrscht von uralten Feudalstrukturen, die ihnen Zwar Macht gewähren, aber anscheinend auch eine permanente Einsamkeit garantieren, aus der keiner von ihnen auszubrechen in der Lage ist.

Technisch gesehen werden in diesem Band dermaßen viele, teilweise unglaublich schlechte Klischees bemüht, wie sie schon lange durch das Vampir-Genre geistern. (Und eigentlich kann man keinem dabei in irgendeiner Weise eigentlich etwas positives abgewinnen.) Wäre dabei nicht der ständige Fokus auf Mina in ihrer unschuldigen, kindlichen Physis. Dieses Kindchen-Schema bringt jetzt gerade eine Menge mehr mit rein und die ständige Verwirrung, die daraus resultiert, dass das anzunehmende Alter Minas nicht mit ihrer Körperlichkeit so wirklich zusammenpassen will, macht einen gewissen Charme bei der ganzen Geschichte aus. Am Ende muss man halt einfach nur feststellen, dass all das hier so sehr große Geschmackssache ist.

Fazit


Was soll ich dazu jetzt sagen? Man quält sich streckenweise durch das Szenario einer gefühlten Vampir-Apokalypse, die eigentlich nur aus einer Paralel-Gesellschaft auf einem souveränen Gelände besteht. Zeitgleich wird hier so etwas wie eine Liebesromanze immer wieder angedeutet, die aber nicht sein darf. (Oder nur sehr schwierig möglich sein wird.) Und zeitgleich werden unzählige kleine Geschichten über Wahnsinn und Zusammenhalt erzählt. Darüber wie Freundschaften entstehen und wie manche Leute sich in der Idee verrennen, das sie trotzdem irgendwie funktionieren müssten. Das macht diesen Band gelegentlich spannend, aber an sehr vielen Stellen auch vorhersehbar. Einzig und allein die doch ziemlich unmenschnliche Logik der obersten Vampire in ihrem blutigen Spiel könnte hier noch etwas mehr in die Geschichte bringen, als im Moment da ist. Wir müssen also einfach nur abwarten, was die weiteren Bände sonst noch bringen.

Montag, 14. Januar 2019

Rezension: Tamaki Nozomu: Dance in the Vampire Bund Band 01

Cover: Dance in the Vampire Bund 01
Verlag: tokyopop
Okay. Ein paar sollten es eventuell über den Verlauf der letzten paar Jahre, in denen ich für diesen Blog auf wechselnd schlecht funktionierende Tastaturen eindresche (Katzen können gelegentlich wirkliche Plagegeister sein, was das angeht) schon mitbekommen haben: Vampire sind irgendwie ein Thema für mich. (Also sollte es hier nicht weiter verwundern, dass jetzt schon wieder mal eine entsprechende Manga-Reihe aufgegriffen wird.)
Dance in the Vampire Bund ist eine Serie in der es darum geht, wie die Vampire zum ersten Mal das Licht der Öffentlichkeit „erblicken“. Die Herrscherin über sämtliche Vampire in dieser Geschichte ist Mina Tepes, die es geschafft hatte der japanischen Regierung das Recht auf eine künstliche, souveräne Insel in der Tokyoter Bucht abzustrotzen, indem sie sämtliche Staatsschulden übernahm und darüber hinaus auch noch eine wirtschaftliche Spritze dem Land verpasste, da sie sämtliche vampirkontrollierte Industrie hierhin umsiedelte.
Dieser erste Band beschreibt jetzt im Grunde genommen genau diesen Augenblick, an dem Mina sich und ihresgleichen Offenbart. Was daraus folgt ist dann im Grunde ein umgangssprachlicher „Tanz auf dem heißen Blechdach“, da sich die Prinzessin jetzt im Fadenkreuz verschiedener Gruppierungen sieht, die sowohl aus der menschlichen Politik stammen, allerdings auch Teile ihrer eigenen Art betreffen.
Das würde für sich betrachtet erstmal „nur“ eine Geschichte auf Basis einer „Wir sind die Größten“-Konzeption sein, wenn nicht die zweite Hauptfigur Akira Kaburagi Regendorf, seines Zeichens Werwolf und Leibwächter der Prinzessin ebenfalls noch mit im Spiel wäre. Auftakt der Geschichte ist nämlich sein siebzehnter Geburtstag, an dem er den Dienst bei der Prinzessin antritt. Dadurch das die Prinzessin eine anscheinend von Akira besessene Person ist, kommt einige an Eigendynamik ins Spiel, weil Akira seine Herrin aus der Perspektive eines eigentlich Sterblichen erfährt. (Oder besser gesagt: Überhaupt erst kennen lernt.) Die Verbindung der Beiden schwankt irgendwo zwischen sehr stark gegehender Romanze und innigst empfundener Hass-Liebe. Dadurch das Akira nur sehr selten mit Mina übereinstimmt, kommt es aufgrund einiger der sehr unterschiedlichen Sichtweisen häufiger zum Streit zwischen den Beiden, bei denen die Fetzen fliegen.

Was macht diese Geschichte an sich jetzt eigentlich eventuell spannend? Für isch betrachtet ist das eher der Punkt, dass Quasi eine Art Entdiskriminierungs-Masnahme innerhalb der Vampir-Bevölkerung das eigentliche Thema des ganzen „Dance in the Vampire Bund“ zu sein scheint. Minas Ziel innerhalb der Geschichte ist es erst einmal ein Zusammenleben innerhalb der Welt zwischen Menschen und Vampiren zu ermöglichen. Wobei dabei nicht direkt die „normale“ Stärke zugrunde liegt. Vielmehr wird hier so etwas wie ein angestrebter kultureller Austausch in mehreren Belangen angedeutet, durch den sich zumindest Mina immer wieder mit Menschen in allen möglichen Lebenslagen streitet, weil ihr entsprechende Feindschaft entgegengebracht wird. (Zusätzlich dazu wird noch eine fangzahnlose Gruppierung von geradezu pazifistischen Vampiren eingeführt, die auf ihre niederen Triebe absichtlich verzichten wollen.) Zwar trappst hier auch noch ein wenig „True Blood“ mit rein, weil auch noch ein Rgeen aus künsltichem Blutersatz auf die versammelte Blutsaugerschaft hinabregnet, aber das hält sich erstmal noch in Grenzen.

Spannend ist halt eben der Fokus der Beziehung zwischen Mina und Akira. Was daraus am Ende entspringt muss man abwarten. Jedenfalls ist der Romantik-Anteil in diesem ersten Band noch nicht von der Sorte, dass man annehmen sollte, das einem von der Erzählung schlecht werden kann.

Auffällig ist dabei aus der Perspektive der normalerweise hierzulande veröffentlichten Bände das Format: Dance in the Vampire Bund ist mit ca A5 etwas größer als die normalen Taschenbücher, die wir kennen und mit fast 420 Seiten auch doppelt so dick. Passend dazu hat der Buchblock aber auch noch eine entsprechende zusätzliche Gestaltung einer bluttropfförmigen Schnitts bekommen. Das ist zwar für sich betrachtet erstmal unsinnig, aber es ist definitiv eine sehr schöne Ergänzung, die ein bisschen mehr Style over Substance in die Aufmachung bringt.

Fazit

Was ich bis hierhin vergessen habe zu erwähnen ist, dass sehr viel mit der körperlichkeit von Mina gespielt wird. Die Princessin der Vampire ist von der Erscheinung her ein kleines Kind (alter Unklar und das werde ich hier auch gar nicht erst großaritg spekulieren) außer sie sieht sich dazu gezwungen ihr „wahres Äußeres“ zu Zeigen, dass viel mehr einer erwachsenen Frau gleicht. Dementsprechend wird immer wieder dieser doch sehr spezielle Aspekt sehr spielerisch aufgegriffen. (Und das durchaus in einer Weise, die man als „Lolicon“ betrachten kann.)
Dieser Umstand macht eingies in der endgültigen Wertung dieses Stoffes verhältnismäßig schwierig. Für diesen Band weiß die Geschichte eindeutig zu überzeugen. Vor allen Dingen, weil ein solches, verdammtes Wechselspiel zwischen den Beiden Hauptfiguren auf diesem Weg immer wieder zum tragen kommt.

Insofern muss man hier tatsächlich die weiteren Bände abwarten. Aber es ist schön, dass auch in der heutigen Zeit das Thema „Romanze“ zumindest in diesem Fall nicht als vollkommen übertriebener Unterwürfigkeits-Mist abstürzt.